Schwelm: Achim Flügel verstorben. Ordnungsamt, Kirmesorganisation, Kriegsgräberfürsorge

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Achim Flügel (rechts) und Bürgermeister Jochen Stobbe am Volkstrauertag im Park an der Bahnhofstraße. Foto: Heike Rudolph
Mit Trauer reagieren nicht nur zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schwelmer Stadtverwaltung, sondern auch viele Bürger auf die Nachricht vom Tode Achim Flügels. Der frühere kommissarische Ordnungsamtsleiter war an seinem 70. Geburtstag verstorben.

Die Menschen hatten gute Begegnungen mit dem kompetenten Mann, der u.a. für die BereicheParkraum und Feuerwehr zuständig war. Unvergessen ist Achim Flügels jahrelanges Wirken für die Organisation der Schwelmer Heimatfestkirmes, deren Schausteller ihn als fairen und hilfsbereiten Partner schätzten. Im Jahr 2008 ging der bekannte Mann nach 49jähriger Berufstätigkeit in den Ruhestand. Bei der Stadt Schwelm hatte auch seine Frau Uschi gearbeitet, mit der er gerne Gevelsbergs Partnerstadt Vendome besuchte.

Auch nach der Berufskarriere blieb Achim Flügel Geschäftsführer des Schwelmer Ortsvereins der Deutschen Kriegsgräberfürsorge – für den gebürtigen Berliner, der als Jugendlicher in der Nachkriegszeit sein Leben früh selbst in die Hand nehmen musste, eine Herzensaufgabe. Eng war sein Bezug zum Märkischen Gymnasium, dessen Schüler einmal im Jahr für die Kriegsgräberfürsorge sammeln, und auch Achim Flügel selbst sammelte weiterhin aktiv Spenden für diesen wichtigen Zweck.

Wer zu sehen verstand, der erkannte, dass in diesem Mann, der Gespräche betont sachlich führte und sich persönlich nicht herauszustreichen pflegte, ein leiser Humor wirkte und ein mitfühlendes Herz schlug.

Bürgermeister Jochen Stobbe, Vorsitzender der Schwelmer Kriegsgräberfürsorge, spricht mit großer Dankbarkeit von Achim Flügel, der ihm bei der gemeinsamen Arbeit sehr zur Seite gestanden und ihn stets unterstützt habe.

„Für meine Mitarbeiter und mich“, so Jochen Stobbe,„steht Achim Flügel in diesem Moment so lebendig und aktiv vor unserem geistigen Auge, wie wir ihn anlässlich seiner jüngsten Besuche hier im Rathaus erlebt haben. Dieses Bild bleibt bestehen – wir werden an ihn denken, als wäre er unter uns. Unser ganzer Trost gilt Achim Flügels Ehefrau und seiner Familie.“
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