Unbeeindruckbare Mehrheitsverhältnisse

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Im Frühjahr 2008 gab es intensivsten Bürgerwiderstand, als die Mehrheit im Schwelmer Stadtrat das Freibad schließen wollte.
2013 fanden eindrucksvolle Bürgerdemonstrationen gegen geplante Schul-Standortentscheidungen des Schwelmer Stadtrates statt.
Im Dezember 2015 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Rathausneubau mit wenig Überzeugungskraft für den Standort Holthausstraße statt. Jetzt wird fehlendes Bürgerinteresse als Argument einer politischen Mehrheit für die Alternative eingebracht, die es haargenau bereits vor der Bürgerinformationsveranstaltung gab. Jeder, nicht nur Frau Kruse von der WAP weiß, dass die Schwelmer Bevölkerungsmehrheit eine echte Zentralisation will, auch wenn sie ein bisschen teurer ausfallen könnte - schließlich will man eine Lösung für eine möglichst lange Zukunft.
Doch warum sollten sich Schwelmer Bürgerinnnen und Bürger jetzt engagieren, wenn sie 2008 und 2013 erlebt hatten, dass die Mehrheiten vor dem Bürgerengagement identisch waren mit den Mehrheiten nach Bürgerengagement.
„Die machen doch sowieso, was sie wollen!“
Wer in Schwelm kann da widersprechen?

Wolfgang Jittler
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