Vorsorge für's Alter

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Angebote und Info-Material gab es reichlich auf der Seniorenmesse. (Foto: Svenja Kruse)
Schwelm: Märkischer Platz |

Älterwerden, Vorsorge und der Umgang mit Beeinträchtigungen ist längst kein Tabuthema mehr in der heutigen Gesellschaft. Keine Frage, dass auch die Schwelmer sich Gedanken über die zweite Lebenshälfte machen und so die Stadt vor einigen Jahren die Senioren- und Pflegemesse ins Leben gerufen hat.

Unter dem bewährten Motto „Hilfen, Helfen, Handeln“, präsentierten 37 Aussteller ihre Angebote rund um Gesundheit, ambulante Dienste, Vorsorge und Unterstützungsmöglichkeiten im Alter.
„Mittlerweile ist auch ein Trend in Richtung sportlicher Betätigung zu beobachten, Rehabilitationsgruppen und Aktivitäten mit Bewegung werden immer beliebter, um fit zu bleiben“, weiß Christiane Tylko, die am Stand des Schwelmer Sport Clubs unterschiedliche Kursangebote des Vereins vorstellte. Einige Meter weiter demonstrierten die Mitarbeiter der Geriatriestation des Helios Klinikums, wie bettlägerigen Patienten geholfen wird, und führten zudem einen Gesundheitstests in Form von Blutzucker- und -druckmessungen durch. Darüber hinaus waren die Polizei und die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr wieder mit von der Partie und stellten ihre Unterstützungsangebote vor. So bietet die VER beispielsweise Fahrbegleitungen von der Haustür bis zum Zielort an, die Polizei wies auf die alltäglichen Gefahren im Straßenverkehr mit Rollatoren hin, gab hilfreiche Tipps und Sicherheitshinweise für die Nutzung der Gehhilfen und hatte sogar einen kleinen Parcours aufgebaut, um Gefahren vor Ort zu veranschaulichen.
Dass auch einer (gesunden) Ernährung im Alter immer mehr Bedeutung zukommt ist nicht von der Hand zu weisen. Regionale Senioren(pflege)dienste stellten ihre Angebote des Essens auf Rädern vor, hier und da gab es sogar eine Kleinigkeit zum Probieren, wie beispielsweise am Stand des Curanums, die leckere Smoothies zubereitet hatten.
Einen weiteren Schwerpunkt der Messe bildeten neben der persönlichen gesundheitlichen Beratung auch die Entlastungsangebote für pflegende Angehörige. Darüber hinaus stellte das Palliativ-Netzwerk-EN-Süd seine Unterstützungsmöglichkeiten, Therapieformen u.a. vor. Für körperlich- und seelisch beeinträchtigte Menschen war die Kontakt- und Krisenhilfe mit einem Stand vor Ort, ebenso wie die Lebenshilfe und die Firma Priester, Hilfsmittel für Blinde und Menschen mit Beeinträchtigtem Sehvermögen vorstellte.
Abgerundet wurde das abwechslungsreiche, vielseitige Programm der achten Senioren- und Pflegemesse durch ein buntes Bühnenprogramm mit allerlei Tanz und Musik sowie allerlei Broschüren und Informationen, mit denen sich die Besucher in den nächsten Tagen sicherlich noch das eine oder andere Mal auseinandersetzen werden.
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