Neustes JUNIOR-Unternehmen des Reichenbach-Gymnasiums stellt sich vor

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Präsentieren den ersten Anteilsschein und einen Prototypen aus der Produktion: (von links) Alexander Teske, Paula Bergmann, Marvin Schildt, Bürgermeisterin Imke Heymann, Lennart Rzoska, Jonas Mohr und Tim Lindemann. Foto: privat
Ennepetal. Taschen und Accessoires aus LKW-Plane – das ist das außergewöhnliche Geschäftsmodell von ConUse, dem neuesten JUNIOR-Unternehmen des städtischen Reichenbach-Gymnasiums. Vor kurzem stellte sich der „Vorstand“ Bürgermeisterin Imke Heymann vor, die traditionsgemäß den ersten Anteilsschein des jungen Unternehmens zeichnete.
Die Geschichte von JUNIOR begann 1994, als das Institut der deutschen Wirtschaft das Programm ins Leben rief. 100 Schüler aus Magdeburg und Halle waren die ersten, die den Grundgedanken des Projektes in die Tat umsetzten: eine Geschäftsidee erarbeiten sowie ein Unternehmen aufbauen, führen und am Markt positionieren. JUNIOR versteht sich als Partner der Schulen in der Absicht, das Thema Wirtschaft zu einer spannenden Entdeckung für die Teilnehmer werden zu lassen. Von einem praxisnahen Unterricht und der gewachsenen Kooperation mit den Pädagogen profitieren letztlich die Schüler. Das Motto „learning by doing“ in Sachen Existenzgründung stand damals wie heute bei JUNIOR im Mittelpunkt. Junge Firmengründer führen ein JUNIOR-Unternehmen, mit dem sie sich ein Schuljahr lang bewähren müssen. Viele kreative Ideen und innovative Firmen sind so in den zurückliegenden Jahren entstanden. Aktuell beteiligen sich neben ConUse landesweit etwa 40 Schülerunternehmen an diesem Projekt.
Das neue Unternehmen besteht aus 14 Mitarbeitern, die sich auf die Abeilungen Verwaltung, Marketing, Produktion und Finanzen aufteilen. Vorstandsvorsitzender der aufstrebenden Firma ist Jonas Mohr, der gemeinsam mit Paula Bergmann, Alexander Teske (beide Verwaltung), Lennart Rzoska (Marketing), Tim Lindemann (Oroduktion) und Marvin Schildt (Finanzen) ConUse im Ennepetaler Rathaus vorstellte.
Zunächst hatte man darüber nachgedacht, Taschen und ähnliches aus Baumwollstoff, Fahrradreifen oder Segelplanen herzustellen, bis man sich aufgrund des Designs und der robusten Qualität für LKW-Plane aus Ausgangsmaterial entschieden hat. Die eloquenten Jungunternehmer konnten der projektbegleitenden Lehrerin Hildegard Schäfer berichten, dass fast alle 90 Aktien bereits veräußert werden konnten. Derzeit feilt die Produktionsabteilung noch an letzten Details, bevor die Serienfertigung in Kürze startet.
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