Baskets stellen Champagner kalt

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Die Frage „Sekt oder Champagner?“ beantwortet Schwelms Trainer Raphael Wilder am Tag vor dem Finale der Play-Offs der 2. Basketball-Bundesliga ProB wie folgt: „Sekt hatten wir uns bereits verdient, als wir souverän Hauptrundenmeister der Nordgruppe geworden sind. Es müsste jetzt wohl besser ‚Champagner oder Champagner‘ heißen…“ Am Samstag, 4. Mai 2013, erwarten die Schwelmer Baskets die Bayer Giants Leverkusen in der Sporthalle West. Sprungball im Kampf um die Meisterschaft ist um 19.30 Uhr, Tickets gibt es ab 18 Uhr ausschließlich an der Abendkasse. Dauerkartenbesitzer erhalten natürlich auch im Finale ein Vorverkaufsrecht auf ihre Plätze. Dead-Line ist 19 Uhr – anschließend gehen die Karten in den freien Verkauf. Wer es nicht schafft, pünktlich zur Halle zu kommen, kann wie gewohnt eine Reservierung an tickets@schwelmer-baskets.de mailen.

„Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben eine phänomenale Leistung abgeliefert. Sie haben neun Play-Off-Spiele hinter sich und im entscheidenden dritten Spiel immer gewonnen. Hammer, einfach sagenhaft“, versucht der Coach das Lob für seine Truppe in Worte zu fassen. Er erinnert daran, dass zu Saisonbeginn gleich neun neue Spieler ins Team integriert werden mussten und der Etat für die Mannschaft um zehn Prozent reduziert wurde. Anfang Januar hat der Verein aus finanziellen Gründen den dritten Amerikaner abgegeben, immer wieder musste die Mannschaft Verletzungen wegstecken. Eine Woche vor Beginn der Play-Offs zog sich Dominik Malinowski, ein wichtiger deutscher Spieler mit mehr als 20 Minuten Spielzeit, einen doppelten Bänderriss zu. „Trotzdem stehen wir im Finale und haben den sportlichen Aufstieg perfekt gemacht. Wir haben alles erreicht, was man erreichen kann“, freut sich Wilder.

Aber zurück zum Finale, dem gleichzeitig letzten Heimspiel der Baskets in der Saison 2012/13: Schwelms Trainer geht davon aus, dass der Gegner erneut eine enge Zonenverteidigung spielt. „Wir haben am letzten Sonntag gut getroffen. Ich hoffe, dass es uns jetzt in eigener Halle gelingt, noch besser zu treffen. Wir werden alles daran setzen, am Samstag mit acht Punkten zu gewinnen. Ich erwarte ein enges, aber offenes Spiel und hoffe, dass wir in der Lage sind, die sieben Punkte vom vergangenen Sonntag aufzuholen“, sagt Wilder, der auf eine nicht ganz optimale Trainingswoche zurückblickt – Andreas Kronhardt konnte studienbedingt erst am Freitag zur Mannschaft stoßen, Simon Asbach fehlte am Montag wegen universitärer Verpflichtungen, Sven Mengering musste sich am Mittwoch krank melden.
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