Baskets unterliegen Stahnsdorf mit 66:75

Anzeige

Mit einer Niederlage sind die Schwelmer Baskets in die Rückrunde der Saison 2013/14 in der 2. Basketball Bundesliga ProB Nord gestartet: Am Samstagabend, 14. Dezember 2013, musste sich die Mannschaft von Coach Raphael Wilder dem RSV Eintracht Stahnsdorf in eigener Halle mit 66:75 geschlagen geben. Damit verpassten die Kreisstädter nicht nur die Chance auf Wiedergutmachung für die hauchdünne 72:71-Hinspielpleite, sondern auch den Sprung an die Tabellenspitze. Mit 25 Punkten wurde David Hicks Top-Scorer der Partie, Center-Neuzugang Jeremy Robinson bestritt sein erstes Spiel im blau-gelben Dress.

„Wir haben ohne Wenn und Aber ein sehr schlechtes Spiel gegen einen guten Gegner gemacht und verdient verloren. Keiner meiner Spieler hat auch nur annähernd eine gute Form gefunden. Wir haben in der Offensive kollektiv versagt, richtig schlecht getroffen, uns zu viele Ballverluste geleistet, aber trotzdem keine wirklich dicke Niederlage kassiert. Denn die Jungs haben gekämpft und gut verteidigt, sodass wir am Ende nur mit neun Punkten verloren haben und damit noch ganz gut weggekommen sind. Deshalb mache ich meiner Mannschaft auch keinen Vorwurf. Es hat gestern einfach nicht sollen sein“, sagt Wilder, der die Niederlage so schnell wie möglich abhaken will.

Rund 450 Zuschauer in der Schwelmer Sporthalle West sahen bis zur 27. Spielminute eine völlig offene Begegnung. Die Hausherren eroberten den Sprungball und lagen nur zwei Minuten nach dem Anpfiff mit 6:0 vorne. Doch der Gegner konterte, glich aus und ging seinerseits selbst in Führung. Fortan konnte sich keine der beiden Mannschaften merklich absetzen, so dass das erste Viertel beim Stand von 16:18 endete. Es dauerte etwas mehr als zwei Minuten, bis die Baskets den Rückstand wett machen und ausgleichen konnten. Bis zum Ende des zweiten Abschnitts, der mit 17:12 an die Hausherren ging, spielte sich Wilders Truppe immer wieder einen kleinen Vorsprung heraus und verabschiedete sich beim Stand von 33:30 zum Pausentee.

Auch das dritte Viertel verlief sehr ausgeglichen – bis zur besagten 27. Spielminute. Auf der Anzeigetafel leuchtete ein 44:45, als bei den Hausherren plötzlich gar nichts mehr lief. Ein 10:0-Lauf der Gäste ließ Wilders Truppe am Ende des Abschnitts, den sie mit 11:25 verloren, deutlich in Rückstand geraten (44:55). Ein einziger versenkter Freiwurf 14 Sekunden nach dem Anpfiff des Schlussviertels war alles, was die Baskets dem neuen Tabellenführer entgegenzusetzen hatten. Stahnsdorf wiederrum legte erneut eine Serie aufs Parkett und lag 7:43 Minuten vor Spielende 63:45 vorn. „Es war bitter zu sehen, wie schlecht wir in der Offensive agiert haben. Keiner meiner Spieler war in der Lage, einen Korb zu machen“, resümiert Wilder. Respekt zollt er seiner Truppe für den Kampfgeist, den sie nach diesem 18:1-Lauf der Gäste an den Tag legte, denn 18 Sekunden vor Schluss war sie noch einmal bis auf sechs Punkte rangekommen (66:72).

Für die Baskets punkteten:
Hicks (25/2), Hogg (12), Fiorentino (8), Schröter (7/1), Kramer (6/1), Malinowski (6), Robinson (2), Agyapong, Engel, Haake, Mengering (dnp)

„Nach Tonys Weggang müssen wir die Rollen wieder neu verteilen und auf dem Feld neue Räume suchen. Seine Dominanz unter den Körben fehlt uns, Freiräume für die anderen sind einfach nicht mehr so gegeben. Wir fangen quasi wieder bei null an, uns fehlt eine Orientierung. Auf uns wartet ein schwieriger Prozess, aber ich hoffe, wir werden ihn meistern. Wir müssen einfach sehen, was die bevorstehende Trainingswoche bringt und wollen natürlich versuchen, in Herten zu gewinnen“, sagt Baskets-Coach Wilder mit Blick in die Zukunft.

Am kommenden Samstag, 21. Dezember 2013, treten die Schwelmer Baskets im Derby gegen die Hertener Löwen an. Sprungball in der Sporthalle der Gesamtschule Herten (Fritz-Erler-Straße 2, 45699 Herten) ist um 19.30 Uhr. Für den Fanbus sind noch letzte Karten unter info@schwelmer-baskets.de erhältlich.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.