Derby, die zweite: Baskets treffen auf Bochum

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Was gibt es Schöneres, als ein Derby zu gewinnen? Na klar, zwei Derbys gewinnen. Nach dem 90:72-Erfolg über die Hertener Löwen wollen die Schwelmer Baskets am Samstag, 12. Oktober 2013, bei Liga-Neuling AstroStars Bochum nachlegen. Sprungball in der Rundsporthalle Bochum (Stadionring, 44791 Bochum) ist um 18.30 Uhr. Wer die Partie nicht nur vorm Ticker, sondern live und in Farbe verfolgen möchte, kommt um 17 Uhr zum Schwelmer Bahnhof. Von dort startet ein Fan-Bus, den die Baskets mit freundlicher Unterstützung der VER einsetzen. Die letzten Tickets gibt’s unter info@schwelmer-baskets.de.

Die ProB-Premiere der AstroStars verlief alles andere als optimal. Zwei Spiele, zwei Niederlagen – so lautet die magere Bilanz des Aufsteigers. „Die Mannschaft wird darauf brennen, das Heimspiel zu gewinnen. Ich kann ehrlich gesagt nicht einschätzen, wie stark Bochum ist. Aber ich bin mir sicher, der Knoten wird platzen“, sagt Schwelms Coach Raphael Wilder.

Neben Center Julius Dücker, der in der vergangenen Saison für die Hertener Löwen spielte und in der Kreisstadt bekannt wie der berühmte bunte Hund sein dürfte, verstärkte Trainer Kai Friedrich seinen Kader mit drei Importspielern: Von den Rhöndorf Dragons, dem Hauptrundenmeister der der ProB-Südgruppe, kam der 29-jährige Power Forward Ryan Howard zu den AstroStars. Mit 12 Punkten und 12 Rebounds gelang ihm beim Saisonauftakt gegen Stahnsdorf gleich ein Double-Double. Der 24 Jahre alte Point Guard Chase Adams wechselte von Science City Jena aus der ProA ins Ruhrgebiet, Kendrick Maxwell Easley (26) machte sich als bester Werfer einen Namen am Mount Olive College. „Bochum hat viele gestandene Spieler, die lange in der Regionalliga gespielt haben. Howard ist zudem ProB-erfahren, Julius ein gestandener Center“, weiß Wilder. Auf dem Zettel haben sollte die Truppe um Kapitän Sebastian Schröter auch den 31-jährigen Tunesier Cham Korbi. Der Small Forward sicherte sich im Spiel gegen Stahnsdorf mit 15 Punkten den Titel des Top Scorers.

Auf die Frage nach dem derzeitigen Leistungsstand seiner Truppe antwortet Wilder: „Wir machen kleine Fortschritte im Training und versuchen unser Spiel zu finden. Wir arbeiten an Offense und Defense, aber es gibt noch viele Baustellen. Es gilt vor allem, Fehler abzustellen. Ich brauche und erwarte von allen Spielern eine Leistungssteigerung. Am Samstag wird aber noch viel über Kampf gehen und nicht über Brillanz.“ Seine Mannschaft fährt nach Bochum, um zu gewinnen – daran lässt der Trainer keinen Zweifel.
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