DMS kehrt in die Kreisstadt zurück

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Die Aktiven des Schwelmer SC zeigten großen Teamgeist. (Foto: mar)
Schwelm: Schwelmer Sport Club | Ein tolles Ereignis kehrte nach fast zehn Jahren in die Kreisstadt zurück: Der Schwelmer Sport Club richtete erstmals seit 2008 die Kreisklasse der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Schwimmen aus und holte nach einer jahrelangen Pause den beliebten Staffelwettkampf zurück in die Kreisstadt.

Zwei Teams zu je acht Aktiven gingen für den Gastgeber an den Start, lieferten sich spannende Duelle, die oft erst mit dem Zielanschlag eine Entscheidung brachten.
„Wir freuen uns riesig, in diesem Jahr wieder mit von der Partie zu sein und nach einer solch langen Pause direkt mit einem Heimwettkampf starten zu können“, so Trainer und Mitinitiator Bernd Gorschlüter. Gemeinsam mit Martina Szelongowski, ebenfalls Trainerin des SSC, hatte er die beiden Teams zusammengestellt, in denen auch sie selbst ins kühle Nass sprangen. „Die DMS ist definitiv ein klasse Wettkampf, bei dem der Teamgeist ganz groß geschrieben wird“, betont das Trainerduo und fügt hinzu: „Die Stimmung in der Halle ist klasse, alle Teamkollegen stehen am Beckenrand und feuern einander an. Schließlich ist es am Ende die Leistung aller, die über einen möglichen Aufstieg entscheidet.“

Volles Programm im Hallenbad

Insgesamt starteten zehn Männer- und zwölf Frauenmannschaften aus der Region in der DMS-Kreisklasse, aufgeteilt auf die Veranstaltungsorte in Radevormwald und Schwelm. Anders als bei herkömmlichen Wettkämpfen zählt bei den DMS anstatt der nach Altersklassen aufgeteilten Wertung die erzielte Zeit des Aktiven, die anhand der FINA-Tabelle in Punkte umgewandelt wird und deren Summe am Ende über einen möglichen Aufstieg in die nächsthöhere Liga entscheidet. Über je vier Strecken können die Athleten an den Start gehen, auf dem Programm stehen 13 olympische Disziplinen, die in zwei Durchgängen absolviert werden. „Wir sind in diesem Jahr mit zwei Teams am Start“, erläutert Gorschlüter, freut sich besonders über das Engagement der Aktiven und die positive Stimmung in der Mannschaft. „Wir haben, um ehrlich zu sein, gar nicht damit gerechnet, vor allem bei den Jungs so weit vorne mithalten zu können“, so der selbst noch aktive Triathlet und Trainer und fügt hinzu: „So, wie es bisher aussieht, stehen wir mit 7275 Punkten insgesamt an dritter Stelle bei den Herren, die Damen haben sich den fünften Platz gesichert.“ „Sicherlich wäre ein Aufstieg super gewesen, mit dem Resultat sind wir aber bereits mehr als zufrieden“, resümiert Szelongwoski. „Wir hatten eine Menge Spaß, die Schwimmer haben tolle Leistungen gezeigt und wie heißt es bei den DMS so schön: Dabei sein ist alles.“
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