Hauptrundenmeister reist nach Hannover

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Die Hauptrunde der Saison 2012/13 neigt sich ihrem Ende entgegen, der Countdown bis zu den Play-Offs hat längst begonnen. Im vorletzten Auswärtsspiel treffen die Schwelmer Baskets am kommenden Samstag, 23. Februar 2013, auswärts auf die UBC Tigers Hannover. Sprungball in der Universitätssporthalle (Am Moritzwinkel 6, 30167 Hannover) ist um 19 Uhr.

Das Team von Trainer Michael Mai musste am vergangenen 19. Spieltag eine 78:71-Niederlage gegen die Spot up Medien Baskets Braunschweig einstecken und rutschte deshalb auf den zehnten Tabellenplatz ab. „Die Mannschaft kämpft ums Überleben und gegen die Play-Downs“, weiß Schwelms Trainer Raphael Wilder. Ein genauer Blick auf die aktuelle Tabelle verrät: Der UBC liegt punktetechnisch gleichauf mit den BSW Sixers, Wolfenbüttel, Wulfen und Braunschweig auf den Rängen neun bis sechs. Die Clubs haben jeweils acht Siege auf dem Konto – die Tür zu den Play-Offs steht also allen noch offen. Im Hinspiel konnte sich Wilders Truppe in der Sporthalle West klar mit 101:79 gegen die Niedersachsen behaupten.

Die Tigers erzielen im Durchschnitt 84,9 Punkte pro Partie – Platz vier unter allen Clubs der 2. Basketball-Bundesliga ProB. „Mein Kollege Mai hat eine sehr gute Mannschaft. Das zeigen Hannovers Statistiken deutlich. Komischerweise gewinnen sie aber einfach zu selten“, zeigt sich der Baskets-Coach verwundert. Bester Werfer im Kader des UBC ist Point Guard Ashanti Cook. Der US-Boy bringt es bei seinen Einsätzen auf 17,68 Punkte und liefert obendrein im Mittel 3,68 Assists ab. Small Forward Jan-Peter Prasuhn bleibt mit 16,69 Punkten je Spiel nur knapp hinter seinem Mitspieler zurück. Zum erfolgreichsten Rebounder der Hannoveraner avancierte im Laufe der Saison US-Center Michael Olayinka Fakuade, der durchschnittlich 10,62 Fehlwürfe unter dem Korb herausfischt und sich damit momentan den sechsten Platz unter allen Spielern der ProB sichert. „Beide Amerikaner spielen auf hohem Niveau. Fakuade ist ein ausgezeichneter Center, der fast elf Rebounds pro Spiel holt. Mit Prasuhn hat Hannover meiner Meinung nach einen der besten deutschen Spieler der ProB im Kader“, sagt Wilder.

Was Kranke oder Verletzte im Lager der Kreisstädter betrifft, gibt es in dieser Woche erfreulicherweise keine Hiobs-Botschaften zu verkünden. Einzig Andreas Kronhardt konnte wegen universitärer Verpflichtungen weder am Donnerstag noch am Freitag mit der Mannschaft trainieren.
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