Radfahren durch die Region

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Schwelm: Schwelm |

„Die Touren und Strecken sind klasse, fast wie im Schwarzwald“, hörte man durchweg positive Resonanzen aus dem Teilnehmerfeld des nunmehr 34. "Käpp vam Müöllenkoatten".

291 aktive Fahrer zählten die Organisatoren zum Ende des Tages. "Die 300 hätten wir zwar gerne geknackt, die Hauptsache aber ist, dass alle unfallfrei ins Ziel gekommen sind und eine tolle Tour erlebt haben“, betont Pressewart Heiner Neuhaus vom RSC Schwelm.
Unter optimalen Bedingungen startete die erste große Gruppe von rund 50 Teilnehmern bereits um kurz nach neun Uhr. Das Ziel: Die 151 Kilometer lange, und auf 2400 Höhenmeter liegende Strecke zu absolvieren. „Alleine die Landschaft“, so waren sich die Radler einig, „macht die anstrengende Tour so attraktiv.“ Gestartet in Schwelm führte die Strecke über Remlingrade, Radevormwald, bis hin zur Bevertalsperre, danach weiter nach Rönsal und Kierspe sowie über die Nordhelle, wo die Sportler den Höchsten Punkt des Käpps erreicht hatten. Dort ging es frisch gestärkt nach einer kurzen Verschnaufpause über Halver und die Ennepetalsperre auf den Weg zurück in die Kreisstadt.
Selbstverständlich hielt der RSC aber auch kürzere Distanzen bereit, sodass auch Hobby- und Freizeitsportler sowie Familien auf ihre Kosten kamen: Zwischen 25 und 110 km war für Jedermann und Jederfrau etwas dabei und auch der eine oder andere E-Bikefahrer testete die Route. Traditionell erhalten beim RSC die jüngsten und ältesten Teilnehmer eine Auszeichnung, die in diesem Jahr Youngster Bjarne Rentsch (12 Jahre) und Vereinskamerad Rudi Dickmann (Jg. 1930), beide vom Radsportclub Edelweiß Mettmann, hießen.
Das stärkste Team stellte der befreundeten Radsportclub Silschede: Gleich fünf Sportler des Vereins traten die 110 Kilometerdistanz an. Damit die Tour so reibungslos funktioniert sind Jahr für Jahr mehrere Dutzend Helfer am Start- und Zielpunkt sowie diversen Kontrollposten im Einsatz, denen an dieser Stelle ein großes Dankeschön gilt. Marianne Schimmelpfennig ist seit fast 34 Jahren mit von der Partie. Selbst heute fährt sie noch leidenschaftlich gerne Rennrad und kümmert sich zum Käpp vam Müöllenkoatten um die Stempelung der Startkarten. Auch
Sportler, die nicht mehr aktiv an der Tour teilnehmen, wollen die Veranstaltung besuchen, allein schon der Freundschaften wegen, die die Radsportler verbindet. So war Rosemarie Schulte-Rahde extra aus Wetter gekommen, um die Schwelmer zu unterstützen, und hob die fast einzigartige Streckenauswahl hervor, die sie „immer wieder nach Schwelm“ zieht.
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