Ray Jones: US-Import auf der Aufbauposition

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„Ich bin sehr gespannt auf die Möglichkeit, für einen so tollen Club und Trainer zu spielen. Ich kann es kaum erwarten, in Deutschland anzukommen und meine neuen Teamkollegen und die Fans kennenzulernen. Ich bin bereit, hart zu arbeiten und werde alles dafür geben, dem Club eine tolle Saison zu bescheren“, sagt Ray Anthony Jones Jr. über seinen neuen Arbeitgeber, die Schwelmer Baskets. Der US-Amerikaner tritt seinen neuen Arbeitsplatz – das ist die Aufbauposition in Coach Raphael Wilders ProB-Kader – bereits zum Trainingsauftakt am kommenden Samstag (10. August 2013) an.

„Nach unendlichen Wochen, Tagen und Gesprächen auf der Suche nach einem Aufbauspieler bin ich endlich fündig geworden. Mit Ray Jones habe ich einen guten und athletischen Aufbauspieler finden können. Ray ist ein sehr guter Allrounder, ein guter Assistgeber und kann ebenfalls sehr gut rebounden. Seine Assist-to-Turnover-Ratio als Spieler in der NCAA I ist fantastisch. Ich bin menschlich von ihm überzeugt und denke, dass er sehr gut ins Team und nach Schwelm passt. Wir haben uns natürlich mehrfach abgesichert, dass er wieder vollständig genesen ist“, so Wilder zum jüngsten Transfer der Kreisstädter.

Von 2010 bis 2012 spielte der 23-Jährige für die Southern Utah University in der NCAA I. In seinem letzten Uni-Jahr kam Jones auf durchschnittlich 10 Punkte, 4,5 Assists, 4 Rebounds und 1,2 Steals pro Spiel sowie eine Feldwurfquote von insgesamt 50 Prozent. Für die Saison 2012/13 wurde der 1,88-Meter-Mann von den MBK Banik Handlova aus der ersten slowakischen Liga verpflichtet. Doch sein Engagement währte nicht lange: Gleich im allerersten Saisonspiel verletzte sich Schwelms neuer Guard schwer an der Achillessehne und flog zurück in die USA, um seine Verletzung auszukurieren. Bis zu seinem Ausfall zu Beginn des zweiten Viertels gelangen ihm jedoch binnen elf Minuten eindrucksvolle 10 Punkte. Mittlerweile zum Glück wieder genesen, hat Jones viel und hart trainiert, um in der bevorstehenden Spielzeit wieder anzugreifen: „In Deutschland spielen zu können ist für mich wie ein wahr gewordener Traum. Ich bin gespannt auf die Kultur und darauf, eine neue Sprache zu lernen.“

Ray Jones ist neben Center Anthony Pettaway der zweite Importspieler im Kader der Schwelmer Baskets. Coach Wilder und Manager Marvin Eberle konnten, wie bereits berichtet, auch Sebastian Schröter, Dominik Malinowski, Dario Fiorentino, Michael Agyapong, Felix Engel, Sven Mengering, Thorben Haake und Max Kramer für die kommende Saison 2013/14 verpflichten.

Mit der Verpflichtung von Ray Jones als Aufbauspieler ist nun auch klar, dass weder „DJ“ Hamilton noch Julius Coles an die Schwelme zurückkehren werden. Die Schwelmer Baskets bedanken sich bei „DJ“ und Julius für ein fantastisches und erfolgreiches Jahr und wünschen beiden privat und sportlich alles erdenklich Gute.
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