Sport in der Höhle

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Wolfgang Kern (rechts) freut sich über die Freilegung der Gesteinsformationen.Foto: Schneidersmann

Reha-Patienten sollen Ausdauer trainieren

In den letzten Wochen sah man täglich Männer mit schwerbeladenden Schubkarren aus der Kluterthöhle stapfen. Der Grund: In Kriegszeiten eingebrachter Lehm, der auch Fremdstoffe und Metalle enthält, wurde aus dem Bereich des Irrgartens herausgearbeitet.
„Rund 15 Kubikmeter Lehm, in etwa 25 bis 30 Tonnen wurden dabei vom Gartenbaubetrieb Voigt abtransportiert“, weiß Geschäftsführer Wolfgang Kern. „Damit konnte jetzt eine der schönsten und interessantesten Stellen in der Höhle freigelegt werden und die Korallen im Gestein kommen nun richtig toll zur Geltung“, freut sich auch Stefan Voigt. Als nächster Schritt soll nun eine entsprechende Beleuchtung den neu geschaffenen Raum optimal in Szene setzen.
Dafür dass die Kluterhöhle als Freizeit- und Erholungsort immer im Gespräch bleibt, sorgte in den vergangenen Jahren Wolfgang Kern. Als eine seiner letzten Amtshandlungen - Ende des Monats geht er in den Ruhestand - kam nun eine weitere Kooperation mit dem Verein Rehasport EN zu Stande.
„Unter Leitung von Dr. Jörg Pfeffer wird es ein sportliches Angebot für Atemwegserkrankte in der Kluterthöhle geben“, weiß Kern zu berichten. Da die Luft hier allergen- und vor allem feinstaubfrei sei, biete sich eine sportliche Aktivität für Lungenkranke geradezu an. „Die Anerkennung durch die Krankenkassen ist beantragt, installieren wollen wir das Angebot sehr zeitnah“, so Dr. Jörg Pfeffer. „Ausgelegt sein wird es vor allem auf Kraft- und Ausdauertraining.“ In Gruppen von zehn Personen könne dann während der Öffnungszeiten trainiert werden.
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