Sportfotos des Jahres sind einfach sehenswert

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Noch bis Ende des Monats sind im Schwelmer Kreishaus die "Sportfotos des Jahres" zu sehen. (Foto: UvK/Ennepe-Ruhr-Kreis)
Schwelm: Kreishaus |

Für Sportbegeisterte und Fotofreunde lohnt sich der Weg ins Schwelmer Kreishaus bis zum 30. Mai ganz besonders. Im Foyer ist die Wanderausstellung „Sportfotos des Jahres 2016“ zu sehen.

Mehr als 70 Aufnahmen lassen die Höhepunkte des letzten Jahres noch einmal lebendig werden und spiegeln Emotionen, Rekorde und Begeisterung wider.
Im Mittelpunkt steht natürlich das Sportfoto des Jahres. Im richtigen Moment auf den Auslöser gedrückt hat Sebastian Wells. Am 14. August war er bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro im Einsatz, dokumentierte dabei unter anderen das 100-Meter-Männer-Finale.

Ein spektakuläres Bild

Zu seinem Siegerbild merkt der freie Fotograf aus Berlin an: „Wie erwartet hat Usain Bolt gewonnen. Nach einer ausgiebigen Ehrenrunde wieder im Zielbereich angekommen, lässt sich der Supersprinter noch in Richtung Fotografen-Graben locken. Spontan klettert Bolt über den Graben hinweg auf das Geländer, um seinen Fans die Hand reichen zu können. Ich selbst hocke tief unten im Graben und komme so zu diesem Motiv, das das ganze Spektakel um den Weltstar ausdrückt."
Die im Kreishaus zu sehenden Fotos wurden aus 409 Motiven von 65 Fotografen ausgewählt. Wer sich die Zeit für einen Besuch nimmt, erinnert sich mit Sicherheit an Sportaugenblicke 2016. So zeigt „Europameister“ den jubelnden Handballbundestrainer Dagur Sigurdsson nach dem Titelgewinn in Polen. „Mannschaftsturnen“ dokumentiert, wie sich die Turnerriege um Fabian Hambüchen in Rio um den schwer verletzten Andreas Toba kümmert. „Im falschen Film“ rückt den Franzosen Antoine Griezmann in den Fokus. In Schockstarre erlebt er, wie die Portugiesen im EM-Finale das Siegtor bejubeln.

Vielfältige und zeitlose Ausstellung

Insgesamt wurden durch eine zwölfköpfige Jury Auszeichnungen in den Kategorien „Sport allgemein Action“, „Sport allgemein Feature“, „Fußball Amateure und Jugend“, „Fußball allgemein“ und „Portfolio/Reportagen“ vergeben.
Auch wenn alle Aufnahmen in 2016 entstanden sind, scheint das eine oder andere Foto durchaus zeitlos zu sein. Dies gilt beispielsweise für „Meiner“. Es zeigt, wie sieben Minikicker auf engstem Raum versuchen, an den Ball zukommen. Aber auch der Platzwart, der „noch echte Handarbeit“ auf einem zerfurchten Ascheplatz leistet und der „Fairplay“-Handschlag zweier Sportler nach einem Foul setzen den Sport so ins Bild, wie er schon immer war und noch lange sein wird.
Der Wettbewerb „Sportfoto des Jahres“ fand zum 47-Mal unter Federführung des Kicker-Sportmagazins und in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten statt. Die Ausstellung zum Wettbewerb ist bis zum Jahresende auf Deutschlandtour. In Schwelm ist sie im Kreishaus (Hauptstr. 92) montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.
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