SSC-Nachwuchs hat Biss

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Max Schnepper (links) bei der Siegerehrung. (Foto: privat)
Schwelm: Schwelmer Sport Club |

Mit Max Schnepper, Leander und Rasmus Gorschlüter gingen gleich drei Nachwuchsathleten des Schwelmer SC beim 1. Ostermann-Triathlon in Witten an den Start. Zeiten und Plätze sollten bei diesem Rennen nicht im Vordergrund stehen, vor allem für Max Schnepper hatte der Wettkampf eher den Charakter eines Formtests. Nach 200 Meter Schwimmen, fünf Kilometer Radfahren und einem Kilometer laufen fiel das Resultat für Max überaus erfolgreich aus.

Der Schüler zeigte ein sehr gutes Rennen mit viel Biss. Bereits vor dem Start schien der 14-Jährige sehr konzentriert, begab sich mit drei weiteren Konkurrenten knapp hinter dem Führenden in aussichtsreicher Position auf die Radstrecke. Im Eifer des Gefechts ging er allerdings in einem engen Kreisverkehr zu Boden, rappelte sich sofort auf und versuchte sich wieder an die Führenden heran zu kämpfen. Mit der beherzten Aufholjagd schob sich der Gymnasiast nach 24:20 Minuten doch noch auf einen hervorragenden dritten Platz und lag trotz seines Sturzes lediglich eine Minute hinter dem Kaderathleten Simon Spinczyk aus Dortmund.

Premiere für die Gorschlüters

Der 10-Jährigen Rasmus Gorschlüter und sein zwei Jahre älterer Bruder Leander feierten dagegen in Witten ihre Triathlonpremiere. Entsprechend groß war bei allen Beteiligten die Aufregung vor den jeweiligen Rennen, die zudem in kurzen Abständen aufeinander folgten. Der Triathlon in Witten eignet sich insbesondere in den Schüler- und Jugendklassen als Einstieg, da die Distanzen nicht ausgereizt sind und sowohl der Wechsel auf das Rad als auch der Wechsel zum Laufen in einer Wechselzone erfolgen. So ist es für die Aktiven als auch Betreuer trotz Wettkampfanspannung recht einfach, der Überblick zu behalten.
Für die Brüder ging es über 50 Meter Schwimmen, den zwei Kilometer langen Radparcours und eine 400 Meter Lauf-Distanz auf die Strecke, die sie beachtlich gut meisterten: Als erster Schwelmer startete Rasmus, dessen Teilnehmerfeld von Beginn an dicht zusammen blieb. Zeitvorteile ergaben sich vor allem in der Wechselzone, wo die „Routiners“ in Triathloneinteilern durchaus Vorteile gegenüber den Kindern hatten, die sich noch ein Trikot über die nasse Haut streifen mussten. Nach bereits 10:36 Minuten lief Rasmus eine gute Minute hinter dem Sieger auf Platz sechs ins Ziel. Leander belegte bei den Schülern A in 11:12 Minuten Platz elf. Ein gelungenes Debüt, worüber sich nicht nur Papa und Trainer Bernd Gorschlüter freute.
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