Vize-Weltmeister im MTB kommt aus Schwelm

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Lars Lettmayer und Franco Sedivi holten den zweiten Platz im 2er Teamfahren. (Foto: privat)

Mit dem Titel des Vize-Weltmeisters sind Lars Lettmayer (49 Jahre, Triathlet vom Schwelmer SC) und Franco Sedivi (54 J, vom Seditech Race Team) in Weilheim beim 12 Stunden Rennen der Mountainbike in der Master-Klasse (Ü100) der 2er Teams zurückgekehrt.

Der Dauerregen in Bayern hat den Rundkurs zu einer Tortur werden lassen.
Bereits beim Aufbau der Ruhezone und bei der Vorbereitung der Mountain-Bikes um 6 Uhr in der Dunkelheit kroch die Nässe und Kälte den Teilnehmern in die Knochen.
Einzelstarter, 2er, 4er und 6er Teams standen in der Dämmerung am Start, mit Blick auf den 8 km langen Rundkurs mit je 150 Höhenmetern.
Die Zugspitze hatte sich hinter den Regenwolken versteckt. Nach der Durchfahrt durch das erste Waldstück waren die bunt gekleideten Mountainbiker nicht mehr voneinander zu unterscheiden, die Schlammschicht war fortan die neue Einheitsfarbe der Teilnehmer. Als 2er Team wechselten sich Lettmayer und Sedivi nach jeder Runde ab. Während der eine gegen die Gegner, den Matsch und die steilen Steigungen kämpfte, konnte der andere sich am Verpflegungsstand bei Miriam und ihrem Team stärken und am Waschplatz das Rad vom groben Schmutz befreien. Währenddessen wurde die Strecke immer schwieriger. Als routinierte Mountainbiker konnten Lettmayer und Sedivi ihren Gesamtplatz mit einem gleichbleibend hohen Tempo kontinuierlich verbessern. Viele Teilnehmer saßen durchnässt, zitternd vor Kälte und mit einer Schlammschicht überzogen in der Wechselzone und versuchten sich für die nächste Runde zu motivieren. Anders hingegen Lettmayer und Sedivi, die die Anfeuerungen der Zuschauer erwiderten und sichtlich Spaß hatten, da sie Schlammfahrten bereits zur Genüge aus dem Training kennen. Nachdem die Streckenabschnitte auf Grund des Schlammes, freigespülter Wurzeln und Felsen extrem gefährlich wurden und kaum noch zu befahren waren, wurde während des Rennes die Streckenführung verändert und zu guter Letzt das Rennen auf 10,5 Stunden verkürzt. Für einige Teilnehmer kamen diese Maßnahmen zu spät, so freuten sich Lettmayer und Sedivi über den angestrebten Podiumsplatz, den sie auf dem 2ten Platz feiern konnten und bei der anschließenden Party bereits für die nächste Saison neue Pläne schmiedeten.
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