Das Oratorium „Mors et Vita“ von Charles Gounod wird erklingen am...

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Samstag
14. November 2015
um 19.00 Uhr
im
FREISCHÜTZ
Hörder Straße 131
58239 Schwerte


Es ist das jährliche große sinfonische Chorkonzert der Konzert-
gesellschaft Schwerte, dass dort stattfindet.

Gleichzeitig ist es das jährliche Stiftungskonzert der „Stiftung zur Förderung der Chormusik in Schwerte“, die mit ihrem finanziellen Beitrag eine solche aufwendige Aufführung unterstützt und mit ermöglicht.

In diesem Jahr ist es das Oratorium „Mors et Vita“ von Charles Gounod, das erklingen wird.

CHARLES FRANCOIS GOURNOD ist weitaus mehr als der Komponist des berühmten
„Ave Maria“, einer Bearbeitung von Bachs Präludium Nr. 1 aus dem Wohltemperierten Klavier, und ihm gilt wieder einmal eine Entdeckung, die sich lohnt:
Es ist seine großartige und klangintensive „Oratorien-Trilogie für Solisten, Chor und Orchester Mors et Vita“, uraufgeführt in Birmingham 1885.

Gounod (1818 – 1893) ist als französischer Komponist weit in Europa unterwegs ge-
wesen und hat alle spätromantischen Strömungen seiner Zeit in sein eigenes Werk
übernommen, aber er findet schnell einen eigenen Stil, den er in seinen Opern und zahlreichen geistlichen Werken ausprägt.

Seine tiefe Religiosität ist dabei ein Schlüssel zum Verständnis dieser Musik: Bei ihm finden sich keine opernhaften Elemente wie z.B. in Verdis „Requiem“, seine Musik ist eher meditativ, sanft, abgeklärt, eben nicht kitschig-rührselig, sondern „lyrisch“.

Die Trilogie „Mors et Vita“ besteht aus einem Prolog und drei sich anschließenden
Teilen.
Ein großer, teils 8-stimmiger Chor und Solisten wechseln sich ab, um im Prolog das
große Thema zu intonieren: die Schrecken des Todes und das zu erwartende Gericht.
Der 1. Teil dann, der den Tod (Mors) zum Inhalt hat, hält sich dicht an den lateinischen
Text der Totenmesse, des Requiems.
Im 2. Teil stehen Texte aus der Geheimen Offenbarung des Johannes im Zentrum, während
im 3. Teil das Leben, das erlöste Leben (Vita) bejubelt wird mit der Vision des Neuen Himmels und der Neuen Erde.

Gounod selbst hat diese ungewöhnliche Reihenfolge – erst Tod, dann Leben – selbst erläutert:
Der Tod ist nur das Ende eines kontinuierlichen Sterbeprozesses aller zeitlichen
Dinge, aber er ist der Moment der Geburt dessen, was niemals mehr stirbt, des er-
lösten Lebens.

Im Freischütz spielt dieses große Werk die Neue Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Franz Leo Matzerath, es singen der Chor der Konzertgesellschaft Schwerte sowie der Oratorienchor der Stadt Kamen.

Als Solisten werden ALFIA KAMALOVA (Sopran), MARIA HILMES(Alt), CARLOS MORENO PELIZARI (Tenor) und PIOTR PROCHERA (Bariton) zu hören sein.

Bei den bekannten Vorverkaufsstellen sind die Karten bereits zum Preis von € 16.00 (ermäßigt € 8,00 ) zu bekommen, an der Abendkasse werden sie € 18,00 kosten. Reservierungen sind auch über die Homepage der Konzertgesellschaft möglich: www.konzertgesellschaft.schwerte.de
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