Sonntagsmatinée Rohrmeisterei „Sternstunden am Bösendorfer“ 19. Oktober 2014...

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....11.00 Uhr

ROHRMEISTEREI
Ruhrstraße 20
58239 Schwerte

Veranstalter:
Konzertgesellschaft Schwerte
Bürgerstiftung Rohrmeisterei


Ein faszinierender Beethoven-Interpret ist der chinesische Pianist Jingge Yan, der am
19. Oktober in den „Sternstunden am Bösendorfer“ auftritt.


Es ist schon gute Tradition, dass die Konzertgesellschaft einmal im Jahr den Gewinner des „Internationalen Beethoven-Wettbewerbs“ in Bonn zum Konzert in Schwerte bittet, und der Pianist Jingge Yan konnte dieser Einladung, seiner zahlreichen Verpflichtungen wegen, nur am 19.Oktober folgen.

In Bonn gewann er nicht nur den 1. Preis im Klavierwettbewerb, sondern dazu noch den ebenfalls begehrten Kammermusikpreis.
1986 in Peking geboren, ist er längst international unterwegs.
„Die Eigenständigkeit seiner Interpretation und seine Virtuosität zeugen von seinem großen Talent“, so ein Ausschnitt aus der Begründung der Bonner Jury für seinen Wettbewerbserfolg.

Beethoven ist es denn auch, dem Jingge Yan den gesamten ersten Teil seines Recitals
in Schwerte widmet.
Mit zwei seiner Sonaten (op. 78 und op. 79) aus der mittleren Schaffensperiode des Komponisten beginnt er sein Programm.
Technisch nicht sehr virtuos, aber gestalterisch komplex sind beide 1809 entstandenen Sonaten, eher noch als „Sonatinen“ zu bezeichnen. V.a. op. 79 zeigt Beethovens Bestreben nach einer lapidaren, fast rauen musikalischen Aussage.

Höhepunkt des 1. Teils ist Beethovens große Sonate A-Dur op. 101 von 1816, sie ist also schon seinem Spätwerk zuzuordnen.
Hier benutzt er zum ersten Mal deutsche Satzbezeichnungen (allerdings noch ergänzt durch die bis dahin gebräuchlichen italienischen), hier verarbeitet er zum ersten Mal eine Fuge in einem Sonatensatz,
Hier tendiert er deutlich zu einem polyphonen, gleichzeitig weiter denkend – improvisierenden Stil.

Ein solcher improvisierender Charakter zeichnet auch die „Humoreske“ op. 20 von Robert Schumann aus, die Jingge Yan nach der Pause spielt.
Die unterschiedlichen Sätze dieses Werks von 1839 zeigen eine Stimmungsvielfalt, die Schumann selbst als „Lachen und Weinen durcheinander“ beim Komponieren
beschrieb.
Ein halbstündiges gewaltiges, einmaliges Klavierwerk, typisch für die formensprengende Zielsetzung der Romantik.

Karten für diese Sonntagsmatinée gibt es bereits im Vorverkauf bei den bekannten Stellen: Ruhrtal Buchandlung Schwerte, Hüsingstraße (Tel. 18040), Reisebüro Quecke, Mährstraße 18 (Tel. 94 252-0), Schreibwaren Krieter. Kirchstraße in Schwerte-Ergste (Tel. 72066) und Schreibwaren Krieter, Scherlingstraße in Iserlohn-Hennen (Tel. 5666) € 16,00 (ermäßigt € 8,00 ), an der Tageskasse werden sie € 18,00 Euro kosten.
Auch bei der Rohrmeisterei - Telefon: 201 30 01 -bekommen sie Karten.

Ebenfalls auf der Homepage der Konzertgesellschaft können Karten reserviert werden: www.konzertgesellschaft.schwerte.de

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