Susanne Stähli lässt durch Farbe gehen

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Es fällt schwer, die Malereien von Sebastian Dannenberg von den Wänden des Kunstvereins wieder zu entfernen. Und das sowohl körperlich wie auch deshalb, weil damit die für den Kunstverein entstandenen Malereien endgültig verloren sind. Hier schleift Peter Rohde die Skatboard-Arbeit von der Wand ab. (Foto: privat)
Im Augenblick arbeiten die Mitglieder des Kunstvereins noch daran, die Räume im Wuckenhof wieder einem „White Cube“ anzunähern. Die Wandmalereien von der vorigen Ausstellung lassen sich so leicht gar nicht wieder in weiße Flächen verwandeln.
Weiße Flächen aber benötigt Susanne Stähli für ihre Ausstellung, die am 18. Mai um 11 Uhr im Wuckenhof eröffnet wird. Die 1959 in München geborene Künstlerin wird die Räume des Kunstvereins in „Lichtskulpturen“ verwandeln. Im wahrsten Sinne des Wortes wird der Besucher dann „durch Farbe gehen“, weshalb die Ausstellung auch diesen Titel trägt. Susanne Stähli ist eigentlich mit ihren Farbmalereien und Zeichnungen bekannt geworden.In ihren Bildern, so sagt die Künstlerin, gehe es ihr nicht darum, eigene Emotionen auszudrücken, vielmehr geht es ihr um die Farbe selbst, für die sie ein differenziertes und immer wieder neues Wirkungsspektrum schaffen möchte. Und das natürlich nicht ohne emotionale Wirkung auf die Betrachter dieser Malerei.
Auch im Kunstverein werden Malereien zu sehen sein, der Hauptakzent soll aber auf den „Lichtmalereien“ liegen. Einen Eindruck davon vermittelt das Polizeipräsidium in Bochum, wo die Künstlerin das Foyer des Gebäudekomplexes mit verschiedenen Lichtakzenten gestaltet hat.
Susanne Stähli lebt und arbeitet heute in Witten und hat einen Lehrauftrag an der Hochschule Witten-Herdecke.
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