Klaus Kilian: 49 Jahre im Einsatz

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Klaus Kilian ist im Ruhestand. (Foto: Paulitschke)
Schwerte: Innenstadt |

Nach insgesamt 49 Jahren im öffentlichen Dienst tritt KuWeBe-Vorstand Klaus Kilian in den Ruhestand.

Seine Laufbahn begann er am 1. April 1966 beim Amt Westhofen; ausgebildet durch den damaligen
stellv. Amtsdirektor Ernst D. Schmerbeck. Dort war er tätig in der Bau- und Ordnungsverwaltung, Bauleitplanung und später als Referent des Baudezernenten.
Im Zuge der kommunalen Neuordnung im Jahre 1975 wechselte Klaus Kilian zur neu gebildeten Stadt Schwerte ins Hauptamt. Es oblag ihm, die drei bisherigen Verwaltungen der alten Stadt Schwerte (Ruhr) und der Ämter Ergste und Westhofen zusammenzuführen.

Auflösung oder Amtshäuser

Dies machte sich baulich vor allem durch die Auflösung der Amtshäuser mit gleichzeitigem Ankauf des Rathauses II deutlich. Später kam der Anbau am Rathaus I und die Sanierung des Rathauses hinzu.
Im Rahmen einer Nachfolgeregelung wurde Kilian Hauptamtsleiter mit den Schwerpunkten Organisationsentwicklung, Stellenplan und Ratsangelegenheiten. Mit der Einführung des Neuen
Steuerungsmodells trug er maßgeblich zur Entwicklung der Stadtverwaltung zu einem bürgerorientierten Dienstleistungsunternehmen mit betriebswirtschaftlichen Elementen bei.

Informationstechnologie

Die im Laufe der Zeit ständig wachsende Bedeutung der Informationstechnologie prägte Klaus Kilian entscheidend mit durch den Wechsel der Stadt Schwerte zur KDVZ (Kommunale Datenverarbeitungszentrale) Hellweg-Sauerland; dort war er später Mitglied im Verwaltungsrat.
Mit Gründung des Kultur- und Weiterbildungsbetriebes (KuWeBe) zum 1. Januar 2003 wurde Klaus Kilian zum Vorstand der Anstalt öffentlichen Rechts bestellt. Ein Höhepunkt seiner Amtszeit war sicherlich die Tätigkeit als Kulturhauptstadtbeauftragter im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 mit der Schwerter Local-Heroes-Woche. Nicht zu vergessen aber auch die flächendeckende Einführung des Programms JeKI (Jedem Kind ein Instrument) an allen Schwerter Grundschulen. Auch die Umgestaltung des ehemaligen Giebelsaals zu modernen VHS-Seminarräumen mit gleichzeitiger Aufgabe der VHS-Dependance in der Konrad-Zuse-Straße trug seine Handschrift.

Serviceverbesserungen

Ebenso standen Serviceverbesserungen und Synergien in den Einrichtungen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Genannt seien in diesem Zusammenhang die Einführung der Samstagsöffnung in der Stadtbücherei sowie der zentrale Vorverkauf für Tickets der Schwerter Kleinkunstwochen. Hervorzuheben ist auch die Kooperation bei Veranstaltungen mit der Rohrmeisterei.
Ein letztes großes Projekt seiner Arbeit war die Mitwirkung bei der Neugestaltung des Ensembles „Rund um St. Viktor“ und die Gründung der Bürgerstiftung. Überörtlich wirkte Klaus Kilian im Gutachterausschuss Lösungen – Best Practice-Beispiele bei der KGSt (Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement) mit.

Kultur und Bildung

Des Weiteren vertrat er die Belange der Schwerter Kultur und Bildung in der Arbeitsgemeinschaft der Reformstädte im Kulturbereich.
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