Kreis Unna: ProSi stellt Verkehrssicherheitsarbeit vor

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ProSi, der Verein für Kriminalprävention, Jugendschutz und Verkehrssicherheitsarbeit im Kreis Unna, hat für den 28. Februar 2017 Ansprechpartner der Kreiskommunen zur Vorstellung der Verkehrssicherheitsarbeit in der Flüchtlingshilfe ins Kreishaus nach Unna eingeladen. Federführend im Projekt und damit auch für Letzteres verantwortlich zeichnet ProSi-Geschäftsführer Klaus Stindt. Ein wichtiger Punkt ist, so Stindt, dass ehrenamtliche Netzwerke insbesondere in der Flüchtlingshilfe unverzichtbar sind. Von daher sei eine vorausschauende Organisation wichtig.

Und so fand schon im Oktober 2015 ein Treffen auf Einladung des Landrates Michael Makiolla mit der Bezeichnung „Kommunale Integration“ im Kreis Unna statt, bei dem die Einbindung ehrenamtlicher Kräfte in die Flüchtlingsarbeit und die Verbesserung des Ehrenamtsmanagements vor Ort eine wichtige Rolle spielten.

Im Sport hat der ProSi-Geschäftsführer Ansprechpartner in Absprache mit den Akteuren in den Kommunen gewonnen. Für den Sport war dies bedeutend, da sich so Bedarfe steuern und Angebote bündeln lassen sowie relevante Fortbildungen gestaltet werden können.

Außerhalb des Sportbereichs aber „drückt der Schuh“ gerade im Handlungsfeld Verkehrssicherheitsarbeit. Dieses unzureichend aufgestellte Handlungsfeld –beispielsweise die Radfahrausbildung- mit Flüchtlingen und Asylsuchenden ist ein Problemfeld. Insbesondere Kinder, die mit Fahrrädern ausgestattet sind, haben oftmals weder motorische noch verkehrsrechtliche Kenntnisse im Umgang damit.

ProSi wird ein dafür erarbeitetes Konzept am 28. Februar vorstellen und hofft auf kommunaler Ebene ehrenamtlich Tätige zur zeitlich überschaubaren Mitarbeit zu gewinnen. Der Verein ProSi hat, mit Unterstützung des Landrates Makiolla und ehemaliger Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Unna, dieses Konzept entwickelt, um diesem Überstand zu entgegnen.
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