Palliativ trifft Hospiz

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Der Wunsch bestand schon eine ganze Weile, nun wurde er in die Tat umgesetzt: das Palliativteam des Evangelischen Krankenhauses besuchte das Schwerter Hospiz. schwerte. Dort traf es sich mit der Geschäftsführerin Marion Otremba und saß lange zusammen zum Gedankenaustausch. Rasch wurde offenkundig, wieviele Gemeinsamkeiten zwischen der stationären Palliativversorgung im EKS und der Hospizpflege am Alten Dortmunder Weg bestehen. Das betrifft vor allem die Einstellung zum Patienten und seinen Bedürfnissen (Foto: EKS)
Der Wunsch bestand schon eine ganze Weile, nun wurde er in die Tat umgesetzt: das Palliativteam des Evangelischen Krankenhauses besuchte das Schwerter Hospiz.
Dort traf es sich mit der Geschäftsführerin Marion Otremba und saß lange zusammen zum Gedankenaustausch. Rasch wurde offenkundig, wieviele Gemeinsamkeiten zwischen der stationären Palliativversorgung im EKS und der Hospizpflege am Alten Dortmunder Weg bestehen.
Das betrifft vor allem die Einstellung zum Patienten und seinen Bedürfnissen. Diese ändern sich oft, wenn der letzte Lebensweg beschritten wird, sind dabei aber so individuell, dass es Raum braucht, sich darauf einzulassen. Ein Problem im Krankenhaus ist die Zeit für den Kranken. Da hat es das Hospiz leichter, aber auch dort geht es nicht ohne das Engagement von Ehrenamtlichen. Nach dem gemeinsamen Gespräch erfolgte ein Rundgang durch das Haus.
Im September 2009 begann die geriatrische Abteilung des EKS mit der stationären Palliativversorgung auf Station 2C. Seitdem wurden dort 130 Palliativpatienten aufgenommen mit dem Ziel, Schmerzen und Leid zu lindern, aber auch um Angehörige zu entlasten. Langjährig erfahrene Pflegekräfte, wie Ursula Beiderbeck und Kerstin Gendrong-Tiemann, beide in Palliativpflege ausgebildet, überzeugen durch hohe fachliche und menschliche Kompetenz, womit sie das ganze Pflegeteam bereichern. Mit Chefarzt Dr. Ulrich Vahle und Oberärztin Tanja Schmidt-Schnaubelt sind zwei ausgebildete Palliativmediziner im EKS tätig, auch Oberarzt Andrej Podolski steht kurz vor dem Abschluss seiner palliativmedizinischen Weiterbildung.
Dazu kann auf das gesamte geriatrische Team zurückgegriffen werden. So sind je nach Situation und Bedarf auch Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie möglich. Neben sozialmedizinischer Beratung spricht Rita Choromanski durch Aromatherapie die Sinne an, um die seelischen Sorgen der Patienten und Angehörigen kümmert sich zusätzlich Friederike Jetzschke, welche als Krankenhausseelsorgerin immer eingebunden ist.
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