"Rollup" im Rathaus I wirbt für "Mobile Retter"

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Von links: Bürgermeister Heinrich Böckelühr, Martin Kolöchter (DRK), Gregor Meintrup, Erster stellvertretender Bürgermeister Klaus-Jürgen Paul, Wolfgang Boos (Malteser) und Holger Vieregge (Feuerwehr). (Foto: Stadt Schwerte)
Im Foyer des Rathauses I wurde am heutigen Donnerstag (4. August), auf Initiative des Ersten stellvertretenden Bürgermeisters Klaus-Jürgen Paul hin und im Beisein von Bürgermeister Heinrich Böckelühr, ein „Rollup“ aufgestellt, das auf ein Smartphone-basiertes Ersthelfersystem hinweist. Ebenfalls anwesend war Gregor Meintrup, als Vertreter des Vereins „Mobile Retter e. V.“, sowie weitere Vertreter Schwerter Hilfsorganisationen.

Beim plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand oder bei Bewusstlosigkeit ist eine schnelle, professionelle, medizinische Hilfe oft lebensentscheidend für den in Not geratenen Menschen. Über ein innovatives, App-gestütztes Alarmierungssystem der Notrufzentrale 112 kann jetzt zeitgleich zum Notarzt ein sich möglicherweise zufällig in unmittelbarer Einsatznähe befindlicher, medizinisch qualifizierter Ersthelfer über sein Smartphone aufgespürt und alarmiert werden.

Diese Ersthelferinnen und Ersthelfer sind Krankenschwestern, Pfleger, Sanitäter, Rettungsassistenten, Feuerwehrkräfte, DLRG-Schwimmer oder Ärzte, die unmittelbare qualifizierte Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Diese wenigen Minuten können die entscheidenden Minuten für das Überleben des Patienten darstellen.

Zurzeit gibt es 32 registrierte „Mobile Retter“ in Schwerte. Im Kreis Unna sind insgesamt 391 Personen als „Mobile Retter“ registriert, von denen 300 bereits ausgebildet sind.
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