Schwerte: Landesnachweis Ehrenamt erhalten sechs FBG-Schüler

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Bürgermeister Heinrich Böckelühr mit den ehrenamtlich engagierten Jugendlichen sowie Anke Skupin und den Lehrerinnen Claudia Hohmann und Leonie Böhse (obere Reihe). (Foto: Stadt Schwerte)
Sechs Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Bährens-Gymnasiums erhielten jetzt für ihr einjähriges Engagement den vom Land Nordrhein Westfalen entwickelten Nachweis für kontinuierliches Engagement. Sie hatten regelmäßig Seniorinnen und Senioren im Klara-Röhrscheidt-Haus vorgelesen und waren mit ihnen ins Gespräch gekommen. Dieses Engagement würdigte Bürgermeister Heinrich Böckelühr und bescheinigte den Jugendlichen soziale Kompetenz und engagiertes Verhalten.

Ida Loser, Stefan Walczak, Benigno-Luciano Troiano, Marlene Wrede, Isabell Merfelskemper und Viktoria Lackmann besuchten im Februar des vergangenen Jahres ein eintägiges Seminar und wurden so auf ihre Vorlese-Aufgabe vorbereitet.

Die Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler im Austausch mit der älteren Generation gemacht haben sind vielfältig: Geschichten aus einer längst vergangenen Jugendzeit, die im Vergleich die heutigen Möglichkeiten und Freiräume in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen, die Freude die ihnen bei ihren Besuchen entgegen kam und die Möglichkeit in Gesprächen gegenseitige Vorurteile abzubauen, werden ihnen in Erinnerung bleiben. Der Kontakt zu dementen Menschen gehörte ebenfalls zum Erfahrungsschatz und zeigte, dass da, wo die geistigen Fähigkeiten stark nachlassen, es oftmals nur kleiner Gesten Bedarf, um auch hier Kontakt aufzunehmen.

Als eine von sieben Modellregionen wurde die Stadt Schwerte im Jahre 2010 ausgewählt, um an einem generationsübergreifenden Projekt der Stiftung Lesen teilzunehmen. Seitdem wurden regelmäßig, in Kooperation mit den weiterführenden Schulen und den Schwerter Senioreneinrichtungen, unter Regie der Stadt Schwerte, Seminare für die Schülerinnen und Schüler angeboten. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten, so Anke Skupin, die das Projekt koordiniert.

Für die Stadt und das Gemeinwohl ist das Engagement der Jugendlichen ein wichtiger Beitrag.
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