Schwerte: Stadt investiert in den Ruhrtalradweg

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Rastplatz am Ruhrtalradweg. (Foto: Stadt Schwerte)
Ein positives Fazit zog der von der Ruhrtalradweg-Konferenz zurückgekehrte Vertreter der Stadt Schwerte. „Wir sind gut aufgestellt“, sagt Uwe Fuhrmann aus der Touristik-Information. Und er brachte erfreuliche Ergebnisse mit. Eine ganze Saison über wurden Radler zwischen Winterberg und Duisburg gezählt und 3.217 Personen befragt. Erfreuliches Ergebnis: 96 Prozent aller Tagesausflügler und 87 Prozent aller Radurlauber würden den Ruhrtalradweg weiterempfehlen. 95 Prozent der Radler geben dem Ruhrtalradweg dabei eine gute bis sehr gute Gesamtbewertung. Schwerte spielt dabei eine wichtige Rolle. Entlang des 240 Kilometer langen Fluss-Radweges gehört die Ruhrstadt zu den fünf beliebtesten Orten, wenn es um die Wahl der Übernachtung geht.

Nicht nur die überregionale Bedeutung, sondern ebenso der Wert für den Freizeit- und Alltagsverkehr auf lokaler Ebene waren neben den bautechnischen Notwendigkeiten laut Klaus Jung vom Bereich Stadtplanung und Umwelt ausschlaggebend für die Investitionen der Stadt Schwerte zur Qualitätssteigerung des Ruhrtalradweges auf dem Stadtgebiet Schwerte. Das für 2014 bis 2016 umzusetzende Programm beinhaltete den Ausbau des Radweges in der vorhandenen Trasse hinsichtlich der Oberflä-chenbeschaffenheit und der Breite der Radverkehrsanlage. Von der 11,5 Kilometer langen Gesamtstrecke auf Schwerter Stadtgebiet wurden mehrere Teilabschnitte -insgesamt 3,5 Kilometer– mit einer Asphaltdecke und in einer Breite von drei Metern ausgebaut. Zur Verdeutlichung des Routenverlaufes wurden an kritischen Wegepunkten zusätzlich zur Beschilderung Boden-Piktogramme mit dem Signet des Ruhrtalradweges aufgebracht. Auf einen guten Zustand der Routenausschilderung legt der Allgemeine Deutschen Fahrrad Club (ADFC) bei der Zertifizierung großen Wert.

Das Ergebnis von Brückenprüfungen erforderte auf dem Streckenverlauf vier neue Brückenbauwerke, welche im Vorfeld des Wegeausbaues fertiggestellt waren. Auf dem Abschnitt zwischen Westhofen und Gut Ruhrfeld wurden im Zuge der Bautätigkeiten elf neue Rastplätze errichtet.

Die Stadt investierte rund 1.000.000 Euro in die Qualitätssteigerung des Ruhrtalrad- und Wanderweges. Der Großteil entfiel hierbei auf den Wegausbau und die Brückenbauwerke. Beides wurde mit 75 Prozent Landesmitteln gefördert. Nicht förderfähig sind die elf Rastplätze. Sie wurden aus Eigenmitteln der Stadt Schwerte finanziert.
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