Für eine bessere Zukunft von Männern und Frauen

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Birgit Wippermann (Foto: Gleichstellungsstelle der Stadt Schwerte)

Die 23. Bundeskonferenz
kommunaler Frauenbüros
und Gleichstellungsstellen
ist in Rostock erfolgreich
zu Ende gegangen

- Flüchtlingsfrauen brauchen besondere Unterstützung!
- Freigewordene Bundesmittel
für Kitaausbau!



Diesen Forderungen schließt sich Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Schwerte
Birgit Wippermann nach der Teilnahme an der 23. Bundeskonferenz der kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten Deutschlands in Rostock an.

Gleichstellungspolitik 3.0 und Flüchtlingsfrauen:

Frauen und Mädchen fliehen u. a., weil sie in vielen Ländern als Teil der Kriegsführung vergewaltigt werden. Auch auf der Flucht werden sie häufig Opfer sexueller Gewalt.
Sie brauchen in Deutschland besondere Hilfesysteme, um die erlebten Traumata zu bewältigen. Sie brauchen Schutz vor Gewalt und vor sexuellen Übergriffen in Gemeinschaftsunterkünften und sie brauchen Bildungsangebote, die u.a. berück-
sichtigen, dass viele von ihnen nicht lesen und schreiben können.
Und sie brauchen niedrigschwellige Angebote zur Gesundheitsversorgung.

Gleichstellungspolitik 3.0 und Bundesfinanzminister:

Die freiwerdenden Mittel aus dem Betreuungsgeld müssen in den Ausbau der Kinder-
tagesstätten fließen.
Es ist ein Unding damit Haushaltslöcher zu stopfen.
So sieht keine moderne Familienpolitik aus.
Fehlende Kinderbetreuung führt dazu, dass vor allem Mütter beruflich zurückstecken.


Die Folgen: Fachkräftemangel, schlecht bezahlte Minijobs, niedrige Renten, Altersarmut. Das kann nur durch mehr Kitaplätze und eine gerechtere Arbeitsteilung zwischen Männer und Frauen verhindert werden.
Immer mehr Väter auch in Schwerte wollen weniger arbeiten, sie wollen mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, so Gleichstellungsbeauftragte Birgit Wippermann.

Gleichstellungspolitik 3.0 = Verantwortung der Politik

Die Politik hat es immer noch nicht geschafft, Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes einzulösen

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“.

Bei uns verdienen Frauen immer noch weniger als Männer.

Frauen fehlen in Führungsetagen. Mütter haben schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Väter. 39 % der Alleinerziehenden und ihre Kinder sind von Armut bedroht.

Bundesministerin Manuela Schwesig sagte vor den mehr als 350 Gleichstellungs-beauftragten: „Ich schätze die Arbeit der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten in ihrem Engagement sehr.
Ohne Sie wäre vieles nicht möglich“.
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