„JobInitiative!“

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Über die „JobInitiative!“ freuen sich (v.l.) Uwe Ringelsiep (Geschäftsführer Jobcenter Kreis Unna), Martin Wiggermann (Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Kreis Unna), Siegfried Pogadl (Vorsitzender des Beirats Jobcenter Kreis Unna), Tina Riedel (Projektentwicklerin Jobcenter Kreis Unna). (Foto: Jobcenter)
Schwerte: Innenstadt |

Mit dem regionalen Projektvorschlag „Job-Initiative!“ bekommt das Jobcenter Kreis Unna den Zuschlag für das Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit und damit zusätzliche finanzielle Mittel für die Integrationsarbeit. Martin Wiggermann, Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Kreis Unna, sowie Siegfried Pogadl, Vorsitzender des Beirats Jobcenter Kreis Unna, freuen sich mit der Geschäftsführung.

Kreis Unna. Das Projekt „JobInitiative!“ ging Anfang dieses Monats an den Start und soll bis zum Projektende 2019 insgesamt 160 Langzeitarbeitslose aus dem Kreis Unna wieder in Arbeit bringen – und zwar dauerhaft. Martin Wiggermann betont: „Durch das Projekt stehen dem Jobcenter nicht nur zusätzliche finanzielle Ressourcen für Qualifizierungen und Förderungen zur Verfügung, sondern auch drittfinanziertes Personal, welches gezielt eingesetzt werden kann, um langzeitarbeitslose Menschen zu beraten.“

Förderung

Der Beiratsvorsitzende Pogadl ergänzt: „Insbesondere geht es darum, regionale Unternehmer im Kreis Unna und potenzielle Arbeitnehmer zusammenzubringen.“ Das Programm zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds mit einem Mittelvolumen von 5,5 Mio. EUR gefördert.
Im Rahmen des Projekts werden vier Betriebsakquisiteure regionale Unternehmen beraten, um Arbeitsplätze für diese Zielgruppe zu schaffen. Tina Riedel, Projektentwicklerin im Jobcenter Kreis Unna, ist sich sicher: „Im Beratungsgespräch ergeben sich sicherlich in vielen Betrieben Möglichkeiten, zusätzliche Arbeitsplätze zu implementieren.“

"Win-Win-Situation"

Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber entstehe dadurch auf jeden Fall eine Win-Win-Situation, so Rie-del: Beispielsweise könnten durch eine Ausgliederung von einfachen Tätigkeiten neue Arbeitsplätze entstehen, während andere Beschäftigte im Betrieb entlastet würden und sich wieder mehr auf ihre Kernaufgaben konzentrieren könnten.
Für die Einrichtung eines solchen Arbeitsplatzes kann der Arbeitgeber eine finanzielle Förderung für die Dauer mehrerer Monate erhalten.
Jobcenter-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep betont: „Es geht vor allem darum, nachhaltige – also dauerhafte – Beschäftigungsverhältnisse zu erzeugen.“ Um dies zu gewährleisten, werden zusätzlich sogenannte Jobcoaches eingesetzt, welche die Langzeitarbeitslosen im Verlauf der Beschäftigung begleiten. Die Coaches sollen Hilfestellungen bei Fragen rund um den Übergang von der Arbeitslosigkeit in den Beruf leisten oder beispielsweise prüfen, ob eine Qualifizierung des Mitarbeiters im Einzelfall noch erforderlich ist.

Weitere Infos

Weitere Infos und Ansprechpartner finden interessierte Arbeitgeber auf der Homepage des Jobcenters Kreis Unna unter www.jobcenter-kreis-unna.de/projekte-und-kooperationen/jobinitiative.html.
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