Regionalkonferenz „Rechtsextremismus“ in Haus Villigst

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Inhaltlicher Einstieg in die Tagung war die „Fishbowl-Diskussion“, in der unter der Moderation von Stefan Seitz(rechts) Jürgen Schattmann als Vertreter des MFKJKS, Lenard Suermann als Vertreter der Mobilen Beratung im RB Arnsberg und Sevgi Kahraman-Brust als Vertreterin des Kreises Unna und der GAV) über das Eckpunktepapier diskutierten.
Schwerte: Haus Villigst |

Entwicklung eines integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus

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Die Landesregierung NRW hat 2013 damit begonnen, ein integriertes Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus zu entwickeln. Auf den Grundlagen der Regionalkonferenzen wurde im Februar dieses Jahres das Eckpunktepapier zum Handlungskonzept verabschiedet, das die Ziele und Handlungsfelder für den Kampf gegen Rechtsextremismus und Rassismus beschreibt.

Bericht über die 1. Regionalkonferenz in Villigst:
http://www.gewaltakademie.de/index.php/weitere-mel...

Ausgehend von den Handlungszielen des Eckpunktepapiers wurden Akteurinnen und Akteure aus Politik und Zivilgesellschaft eingeladen, in fünf weiteren Regionalkonferenzen konkrete Vorschläge für Maßnahmen zu erarbeiten, mit denen diese Ziele erreicht werden können. Eine dieser Konferenzen fand letzte Woche in Villigst statt.

Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW hat diesen Prozess von Beginn an intensiv begleitet. Über das vorgelegte Eckpunktepapier berieten jetzt die Interessierten und Engagierten kritisch und konstruktiv.

Zur Einstimmung erfolgte in einer Fishbowl-Diskussion (Teilnehmer: Jürgen Schattmann, MFKJKS; Lenard Suermann, Mobile Beratung; Sevgi Kahraman-Brust, Kommunales Integrati-onszentrum im Kreis Unna GAV und als Moderator Stefan Seitz) ein Gedankenaustausch, in dessen Verlauf die unterschiedlichen Positionen deutlich wurden und sich herauskristallisierte, dass das Projekt auf einigen Feldern der Professionalisierung bedarf und auch eine finanzielle Grundlage benötigt. Es gelte, zunächst erforderliche Maßnahmen zu formulieren und dann die Verwirklichung auch finanziell zu unterstützen.

Schwerpunkt der Veranstaltung war, die 13 Handlungsfelder, die aus dem Eckpunktepapier abgeleitet worden waren, gruppenweise zu bearbeiten. Ziel war, konkrete Maßnahmen vorzuschlagen und es nicht nur bei Empfehlungen zu belassen. Die Ergebnisse wurden im „Gallery Walk“ vorgestellt und boten erwartungsgemäß Anlass zu Diskussionen.
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