Schwerte: Kritik an Dortmunder Möbelhaus-Plänen aus dem Rathaus

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Auf großes Unbehagen stoßen im Schwerter Rathaus die Pläne der Stadt Dortmund, wonach dort zwei große neue Möbelhäuser entstehen sollen. „Die Stadt Schwerte wird sich damit nicht abfinden, weil sie dem hiesigen Handel großen Schaden zufügen werden“, erklärte der für Stadtplanung zuständige Fachbereichsleiter Adrian Mork jetzt, nach Bekanntwerden der Pläne in der Nachbarstadt.

„Die regionale Entwicklung muss im regionalen Konsens erfolgen und nicht im Alleingang einzelner Großstädte, und das Umland hat das Nachsehen.“ In diesem Zusammenhang verweist Mork auf sein jüngstes Schreiben an die Stadt Dortmund. In diesem bietet er, als Stadtplaner der Stadt Schwerte, der Nachbarkommune Dortmund an, künftig bei der Ausweisung und Planung von neuen Gewerbegebieten im Bereich des Dortmunder Südens zu kooperieren. „Interkommunale Gewerbegebiete sind das Gebot der Stunde der Stadtplanung und weniger Kirchturmspolitik der jeweiligen örtlichen Wirtschaftsförderung“, sagt Adrian Mork, der gespannt auf die Antwort aus dem Dortmunder Rathaus ist.

Die Ansiedlung der neuen Möbelhäuser in Dortmund müsste verhindert werden, so Mork, und will für einen Schulterschluss der umliegenden Kommunen werben.

Die Kritik aus dem Rathaus an der beabsichtigten Ansiedlung in Dortmund bestätigen Peter Rienhöfer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Schwerte, sowie Michael Reuper, Geschäftsführer des Einrichtungshauses „Wohnwelt Reuper“ im Stadtteil Geisecke. Sie unterstützen die Bemühungen aus dem Rathaus, die Ansiedlungen in Dortmund zu verhindern, weil dadurch Kaufkraft aus Schwerte abwandern wird.
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