Schwerte: Stadt hisst eine "Flagge für Tibet"

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Bürgermeisterstellvertreterin Ursula Meise mit der Tibet-Fahne. (Foto: Stadt Schwerte)
Schon zum siebten Mal folgt die Stadt Schwerte dem Ruf der Tibet Initiative Deutschland (TID) und beteiligt sich an der weltweiten Aktion „Flagge zeigen für Tibet“. Dazu hisste die Stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Meise am heutigen Freitag (10. März) symbolisch die Tibet-Flagge.

Seit 1996 ruft die TID deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise dazu auf, am 10. März an ihren Rathäusern die tibetische Flagge zu hissen. Viele Hundert Städte beteiligen sich mittlerweile an der Kampagne und setzen so ein starkes Zeichen der Solidarität mit dem seit über 60 Jahren unterdrückten tibetischen Volk.

China habe in den vergangenen Jahren keine Bereitschaft erkennen lassen, auf die legitimen Interessen der Tibeter zuzugehen und mit der demokratisch gewählten tibetischen Exilregierung in einen echten Verständigungsprozess zu treten. Stattdessen versuche die chinesische Regierung auch international immer stärker, das Thema Tibet aus der öffentlichen Diskussion verschwinden zu lassen, erklärt die Initiative. Dieser Politik soll am 10. März, dem weltweiten Aktionstag für Tibet, ein friedliches Zeichen entgegengesetzt werden. „Indem wir die tibetische Flagge hissen, treten wir gemeinsam ein für das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung, die Einhaltung der Menschenrechte in Tibet und den Erhalt der tibetischen Kultur, Religion und Identität“, erklärte Schwertes Bürgermeister Böckelühr.

Auch heute noch wird der 10. März, der Beginn des Volksaufstandes gegen die chinesische Besatzung, von den Tibetern und ihren Freunden als Tag der Trauer, aber auch als Tag des Widerstandes begangen. Aus Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzungspolitik wird an diesem Tag in zahlreichen Kommunen vor den Rathäusern die tibetische Flagge gehisst. „Tibet darf nicht in Vergessenheit geraten. Mit dem Symbol der tibetischen Flagge setzt die Stadt Schwerte ein Zeichen, dass es sich um einen Konflikt handelt, der nicht nur unter dem Aspekt der Menschenrechtsverletzungen betrachtet werden kann. Dabei geht es auch um völkerrechtliche Grundsätze“, lautet die Botschaft von Bürgermeister Böckelühr gegen das Vergessen.
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