Schwerter Wallhäuser erlösen Westhofen vom Autobahnlärm

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Die geplanten "Schwerter Wallhäuser" des Architekten Dieter Bohne aus Düsseldorf schützen Westhofen vor dem Lärm vom Westhofener Kreuz.
Schwerte: Westhofen | In Schwerte-Westhofen sollen Wohnungen für 71 Familien gebaut werden - auf einer Wiese in Hörweite des berüchtigten Westhofener Autobahnkreuzes. Einen Bebauungsplan für das Gebiet gibt es schon seit 17 Jahren. Gebaut wurde bislang aber nicht. Es gab keine Lösung für das Lärmproblem von der Autobahn A1. Inzwischen hat Architekt Dieter Bohne aus Düsseldorf die "Schwerter Wallhäuser" konzipiert. Der Schall läuft, wenn das Projekt auf dem "Speckberg" Realität wird, den Wall hoch und verliert sich dann in den Wolken oder im wolkenfreien Himmel. Das ist keine Zauberei sondern schlichte Physik. Anwohner in der benachbarten Siedlung an der Schloßstraße von Westhofen freuen sich schon: Auch sie werden künftig vom Dauerlärm der A1 verschont. Dennoch rührt sich Widerstand gegen die einzigartigen "Schwerter Wallhäuser". Das Regenwasser aus dem künftig versiegelten Berg, werde die Altstadt von Westhofen geradezu absaufen lassen, heißt es z.B. Die Widerständler ignorieren bewusst, dass sämtliches Regenwasser des Projekts aufgefangen wird. Das Regenwasser wird dann für die Toilettenspülung in den neuen Wohnungen benutzt, zum Wäschewaschen oder für die Ziergärten. Das ist heute anerkannter Stand der Haustechnik. Im gleichen Umfang, wie in den Wallhäusern Regenwasser verwendet wird, spart Westhofen künftig wertvolles Frischwasser. Die "Schwerter Wallhäuser" sind ein wahres Umweltprojekt. Strom beziehen die Bewohner vom Dach. Die typischen Wohnungsnebenkosten entfallen. Wer nicht für dieses Umweltprojekt ist, der muss sich fragen lassen, wie er es mit dem Umweltschutz hält und wie er dem einst so lebhaften Westhofen weiteres Schrumpfen ersparen will.
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Frank König aus Schwerte | 26.04.2017 | 18:47  
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