Stadt der Initiativen

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Ferdinand Aßhoff (r.) übergab den Förderbescheid an Bürgermeister Heinrich Böckelühr und Adrian Mork. (Foto: Bezirksregierung)
Das Landesprogramm „Initiative ergreifen“ ist ein Angebot des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV), mit dessen Hilfe landesweite Kooperationen zwischen dem Land, den
Städten und Gemeinden sowie aktiven Bürgerinnen und Bürgern gefördert werden können.
Bei der Fortführung dieses Programms wird die Stadt Schwerte zukünftig als „Stadt der Initiativen“ stellvertretend für die teilnehmenden Kommunen Zuwendungsempfängerin für die Finanzierung der Programmbegleitung sein. Schwerte fungiert damit in Zusammenarbeit mit dem Fachministerium als Ansprechpartnerin für die betroffenen Städte und Gemeinden. Für die Sonderaufgabe stehen Landesmittel in Höhe von 320 000 Euro bereit. Den entsprechenden Förderbescheid übergab Abteilungsdirektor Ferdinand Aßhoff von der Bezirksregierung Arnsberg an Bürgermeister Heinrich Böckelühr und Adrian Mork, bei der Stadt Schwerte verantwortlich für den Bereich Demografie und Stadtplanung.
„Initiative ergreifen“ ist ein Programm des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr (MBWSV) des Landes Nordrhein- Westfalen. Es wendet sich an bürgerschaftliche Gruppen und lokale Partnerschaften, die für ihr städtisches Gemeinwesen Verantwortung übernehmen wollen. Das Programm unterstützt die Verknüpfung von bürgerschaftlichem Engagement mit Anliegen der Stadt- und Stadtteilentwicklung, der Strukturpolitik und der integrierten gebietsbezogenen Stadterneuerung. Es wendet sich an Kommunen, die in der Kooperation und Aufgabenteilung mit ihren Bürgerinnen und Bürgern neue Wege suchen.
Das Programm „Initiative ergreifen“ existiert seit 1996. Bisher wurden landesweit über 70 Projekte realisiert. Ein großer Teil davon ist baulich fertig gestellt und im erfolgreichen bürgerschaftlich getragenen Betrieb.
„Initiative ergreifen“ versteht sich als ein Impulsprogramm, das über die Realisierung der einzelnen Projekte hinaus übertragbare Beispiele und Anregungen für eine neue (stadt)gesellschaftliche Praxis gibt.
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Axel Ehwald aus Schwerte | 20.12.2013 | 07:50  
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