Wegen der Grundsteuer b Erhöhung gibt es " Aufruhr " in 58239 Schwerte / Hansestadt an der Ruhr

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Schwerte: Rathaus | Am 13.06.2012 wurde im Rat der Stadt Schwerte eine Erhöhung der Grundsteuer b ab dem 01.01.2013 um ca. 21 % beschlossen. Haus- und Grundstückseigentümer konnten jetzt auf dem Grundbesitzabgaben - Bescheid lesen, was das für sie in Euro bedeutet. Jetzt regte sich am 20.02.2013 im Ausschuss ABB ( Bürgeranregungen und Bürgerbeschwerden ) Widerstand gegen diese Erhöhung. Es gab 276 Beschwerden in Zusammenhang mit der Erhöhung der Grundsteuer b. Die Verwaltung machte an Hand von vielen Zahlen deutlich, warum diese Erhöhung notwendig war. Die Stadt Schwerte ist verpflichtet einen ausgeglichenen Haushalt zu haben. Ich möchte hier nicht mit vielen Zahlen langweilen, es spielt aber auch die Bundes- und Landespolitik eine Rolle, die Gesetze beschließen und die Kommunen müssen es bezahlen. Ergebnis : Die Grundsteuer b Erhöhung kommt wieder im Rat auf den Tisch.

Für die Zukunft ist mit weiterem " Aufruhr " zu rechnen, weil die Grundsteuer b Erhöhung auch in der Nebenkosten - Abrechnung für 2013 bei Mietern auftauchen wird. Ja und das war dann nur die Erhöhung ab dem 01.01.2013. Für die Folgejahre sind weitere Erhöhungen der Grundsteuer b in Schwerte beschlossen. Bis 2019 wird sich die Grundsteuer b, nach jetzigem Stand, in Schwerte fast verdoppeln.

Abschließend, die Bürger/innen haben ja nicht nur mit der Grundsteuer b zu kämpfen. Es gibt ja auch eine Erhöhung der Hundesteuer, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Winterdienstgebühren, Stromkosten, Lebenshaltungskosten usw. usw.. Mein Eindruck, die Geldbörse ist bei immer mehr Bürgern/innen nicht mehr halb voll, sondern leider schon ganz leer. Was macht jetzt der Bürger/in ? Er kann ja keine Gebühren erhöhen, um ein ausgeglichenes Girokonto zu erreichen und der Dispo ist ja auch nicht unendlich.
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