Fototipps vom Profi! Kurzinterview mit Prof. Harald Mante

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Jurymitglied beim Fotowettbewerb zum Welttheater der Straße, Prof. Harald Mante

Jurymitglied Harald Mante im Interview. Das Sehen ist das Wichtigste

Das Fotografieren wird immer beliebter, aber wie macht man gute Bilder.
Dieser Frage ging unsere Bürgerreporterin Bianca Dausend im Interview mit Prof. Harald Mante, einer der großen zeitgenössischen Fotografen und Mitglied der Jury des Fotowettbewerbs des Welttheaters der Straße, nach.

Bianca Dausend: Welcher Hauptfehler bei der Fotografie begegnet ihnen immer wieder?
Harald Mante: Porträtaufnahmen werden aus zu großer Entfernung aufgenommen. Man muss sich entscheiden, was man fotografieren möchte. Wenn ich einen Menschen fotografiere, spielt die Umgebung eine untergeordnete Rolle, also nah ran ist hier die Devise.

Bianca Dausend: Welche weiteren Tipps können sie unseren Leserinnen und Lesern geben?
Harald Mante: Der Hintergrund sollte bereinigt werden. Jede Zigarettenkippe, die nicht weggeräumt wurde, stört ein Foto ungemein. Also, bevor es ans Fotografieren geht, heißt es alles, was hinterher auf dem Foto störend wirken könnte, wegzuräumen. Ein weiterer, simpler Tipp ist auch, dass Landschaftsaufnahmen grundsätzlich im Quer – und Porträtaufnahmen im Hochformat zu fotografieren sind.

Bianca Dausend: Welche Kamera können Sie empfehlen?
Harald Mante: Ich habe eine ganz normale Amateurkamera (Spiegelreflex). Beim Fotografieren ist das Sehen das Wichtigste. Mehr Sehen als andere, die Sensibilisierung für das Sehen, das macht die Qualität eines guten Fotografen aus.
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2 Kommentare
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Dieter van Riel aus Fröndenberg/Ruhr | 11.12.2012 | 21:50  
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Bianca Dausend aus Schwerte | 12.12.2012 | 16:49  
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