Schwerte: Senioren leisten Aufklärungsarbeit zum Thema Taschendiebstahl

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ShS-Objektleiterin Petra Landwehr (2. von rechts) und Angelika Weischner (2. von links) von der Verbraucherzentrale NRW, Beratungsstelle Schwerte, mit Seniorenberatern bei ihrem Einsatz am Westwall 4.
Taschendiebstahl vorzubeugen, exakt diesem Thema widmen sich explizit derzeit die Seniorenberaterinnen und Seniorenberater des Kommissariats Prävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna. In der letzten August-/ ersten Septemberwoche dieses Jahres klinken sich damit in eine landesweite Aufklärungsaktion der Polizei des Landes NRW zum Thema Taschendiebstahl ein. Die Seniorenberater begannen mit der Aufklärungsarbeit am Montag (29.08.2016) in der Verbraucherzentrale NRW in Schwerte. Am Thema interessierte Schwerter Bürgerinnen und Bürger sowie Bürger aus den Nachbargemeinden ließen sich in den Mittagsstunden im Westwall 4 beraten, wie sie den Dieben gar nicht erst Gelegenheit bieten, sich ihres Hab und Gutes zu „bedienen“ und damit auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden. Auch wurden sie darüber informiert, wie man/frau in eigens angelegten Notizen die notwendigen Daten von beispielsweise Scheck- und Kreditkarten notieren und diese aufbewahren, damit im Falle eines Diebstahls schnellstmöglich die erforderlichen Angaben zur Hand sind und bei den zuständigen Stellen gemeldet werden können. Natürlich sind die Rufnummern für den allgemeinen Sperrnotruf (116 116) und die Notrufnummer der Polizei (110) dabei unentbehrlich. Für solche Notizen hält übrigens die Verbraucherzentrale in Schwerte sogenannte „Spickzettel“ bereit, auf der die gefragten Positionen nur noch ergänzt werden müssen.

Und hier ein paar Tipps: Taschendiebe lieben Gedränge, wie es beispielsweise auf Märkten, auf Bahnhöfen, in Einkaufszentren, Fußgängerzonen oder Kaufhäusern unausbleiblich immer wieder vorkommt. Wie man sich hier vor Taschendieben schützen kann, darüber informieren die Seniorenberater bei verschiedenen Veranstaltungen kreisweit noch bis zum 2. September. Sie beraten beispielsweise dahingehend, dass Geld, Schlüssel und Wertsachen immer dicht am Körper getragen - oder aber die Handtasche nicht im Einkaufswagen transportiert werden sollten. Hilfreich für Wertsachen und Ausweispapiere können sog. Brustbeutel sein. Ebenfalls sollten Männer ihre Geldbörse nicht in der Gesäßtasche transportieren. Nützlich gegen Taschendiebstahl erweisen sich hierbei u. a. sog. Bauchtaschen, wobei die Tasche natürlich auch vorn befestigt sein sollte. Auch sollten sich Menschen nicht ablenken lassen – egal ob beim Einkauf, beim Abheben von Bargeld am Bankautomaten und auch sonst nicht, um so einem evtl. zweiten Dieb zum Griff in die Tasche zu verhelfen. Letzterer verschwindet dann mit dem Diebesgut auf Nimmerwiedersehen. Übrigens gehören auch Handys zu den Gegenständen, die von Taschendieben immer beliebter gemopst werden.

Mit ihrer Präventionsarbeit versuchen die Seniorenberater der Kreispolizeibehörde Unna den Spitzbuben das Stehlen zu erschweren, wenn nicht gar unmöglich zu machen.
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