Seniorenberater beteiligen sich mit zwei Info-Ständen am Unnaer Seniorentag

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Mit seinem Projekt „Senioren helfen Senioren“ war das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna am Samstag auf dem Unnaer Seniorentag präsent. An diesem Stand widmeten sie sich in Beratungsgesprächen dem Kampf der Kleinkriminalität.
 
Erstmals in diesem Jahr informierten Seniorenberater an einem zweiten Informations-Stand auf dem Kirchplatz, in Kooperation mit ProSi Unna und AOK, über den Umgang und die Nutzung eines Rollators.
Ganz im Focus des Älterwerdens stand auch in diesem Jahr der Unnaer Seniorentag, veranstaltet am vergangenen Samstag (06.08.) auf dem Unnaer Marktplatz. Ein buntes Rahmenprogramm mit viel Musik umrahmte das Informationsangebot –übrigens nicht nur für Senioren- an diesem ersten Samstag im August.

Mit erstmals zwei Info-Ständen beteiligte sich in diesem Jahr das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna am Geschehen. An Stand 1 informierte Seniorenberater Klemens Splittgerber auf dem Marktplatz, mit einem Kollegen-Team von Seniorenberatern, die interessierten Veranstaltungsbesucher zum Beispiel darüber, dass man/frau Wertsachen eng am Körper tragen sollte, da Taschen- und Trickdiebe unauffällig Köperkontakt im Gedränge herstellen - und so entstehende Unachtsamkeit zum Diebstahl nutzen. Auch sind Bargeld, Bankkarten und Ausweise sicherer aufbewahrt, wenn sie getrennt voneinander mitgeführt werden. Für Wertsachen allgemein und/oder Mobiltelefone und dergleichen Technik mehr gilt: transportieren sie diese Sachen am Besten in verschlossenen Innentaschen. Diebe sind sehr geschickt und arbeiten oft im Team: ein Täter lenkt ab, ein zweiter stiehlt das Diebesgut und gibt dieses an einen dritten weiter, der damit auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Diese und weitere Informationen gehören zur Aufklärungsarbeit der ehrenamtlich tätigen Seniorenberaterinnen und Seniorenberater, die sich Kampf gegen die Kleinkriminalität verschrieben haben.

Erstmals in diesem Jahr informierten Seniorenberater an einem zweiten Informations-Stand, zusammen mit ProSi Unna und AOK, über den sicheren Umgang und die Nutzung eines Rollators. Die Nutzung eines Rollators eröffnet den Nutzern eine neue Beweglichkeit. Doch auch hier lauern Kleinkriminelle und scheuen nicht den Diebstahl. So erging hier u. a. der gute Rat an die Nutzer von Rollatoren, nie die Bügel von Taschen um die Lenkstange zu wickeln. Entreißt ein Dieb die Tasche, wird der Rollator möglicherweise umfallen. Sturz und Verletzungen des Nutzers sind die möglichen Folgen, die sich zudem noch zum Diebstahl gesellen. Auch hier sollten Geld, Schlüssel Papiere und Wertsachen nicht im Rollator transportiert, sondern in den Innentaschen der Jacken oder im Brustbeutel –also am Körper- getragen werden. Soweit zum Thema Kampf der Kleinkriminalität.

Im Focus der Beratungen standen aber auch die Teilnahme am Straßenverkehr und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit dem Rollator. Wie ist damit umzugehen, wie kann man Sicherheit im Straßenverkehr potenzieren – die Beraterinnen und Berater wurden nicht müde, den Fragestellern mit Rat und Tat Auskunft zu geben. Mit zum Sicherheitsangebot gehörte die Ausstattung der Rollatoren mit Reflektorfolien. Und so wurde bei jeder/jedem Nutzerin/Nutzer eines Rollators, die/der sich am Stand informierte, rechts und links am Rahmen des Rollators eine Reflektorfolie angebracht.

Seniorenberater sind im Projekt „Senioren helfen Senioren“ (ShS) ehrenamtlich tätig. Sie alle sind Ruheständler, die aus unterschiedlichen Berufen kommen. Sie stehen aktiv mitten im Leben und sind darin motiviert, neue Erfahrungen zu sammeln und im Rahmen der Kriminalprävention das Erlernte in Seniorenkreisen, Vereinen und/oder bei vielen anderen Gelegenheiten – wie eben beim Seniorentag - an geeigneter Stelle weiter zu geben.

Das Projekt „Senioren helfen Senioren“ wurde durch das Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Unna im Jahr 1998 ins Leben gerufen. Landrat Michael Makiolla setzt mit dem Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz –so heißt es heute- auf Prävention.
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