Seniorenberater informierten zum Thema Schutz vor Einbruch

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Von links: Sicherheitsexperte Peter Frieling, Polizeihauptkommissar Theo Beiske, Seniorenberater Jürgen Malchus, Seniorenberaterin Britta Engel.
 
Sicherheitsexperte Peter Frieling (links) und Seniorenberater Jürgen Malchus demonstrieren am praktischen Beispiel, wie ein Fenster Schutz vor Einbruch bieten kann.
Schon im September des vergangenen Jahres waren die ehrenamtlich tätigen Seniorenberaterinnen und Seniorenberater des Kommissariats Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna zum Thema Einbruchschutz im gesamten Kreisgebiet unterwegs. Eine Neuauflage zum Schutz vor Einbruch präsentierte am heutigen Mittwoch (24. Februar 2016) Seniorenberater Jürgen Malchus aus Fröndenberg im Fröndenberger Allee Café einer interessierten Zuhörerschaft. Unterstützt wurde der Fröndenberger Seniorenberater durch Tischlermeister Peter Frieling, der u. a. Spezialist für einbruchshemmende Fenster und Türen ist. Seine gleichnamige Tischlerei ist vom Landeskriminalamt als Betrieb für Sicherheitstechnik zertifiziert worden und damit fachlich ausgewiesen in der Lage, kompetent zum Thema Einbruchsschutz zu beraten. Weiter saßen mit im Boot Polizeihauptkommissar Theo Beiske vom Bezirksdienst und Seniorenberaterin Britta Engel.

Das Quartett überbrachte den Zuhörern erneut die Kernbotschaften: „Achtung, Einbrecher! Sichern Sie Ihr Zuhause“ – „Einbrecher unterwegs! Wähle 110“ – „Wohnung sicher? Wir beraten Sie kostenlos. Denn dass das Thema Wohnungseinbruch Brisanz beinhaltet, ist schon allein daran zu erkennen, dass Wohnungseinbruchsdiebstähle im letzten Jahr bundesweit wieder angestiegen sind, so dass die für März angekündigte Veröffentlichung der Kriminalstatistik des Landeskriminalamtes (LKA) nichts Gutes erwarten lässt. Und so erfuhren die Zuhörer, dass zum Beispiel sicherheitsbewusstes Verhalten und eine solide mechanische Sicherheitstechnik (hatten die Berater zum Teil mit im Gepäck und konnten so auch plastisch darstellen) beim Schutz vor Einbruch an erster Stelle stehen und dem Einbrecher Widerstand entgegen setzen. Sie hörten auch, dass Alarmanlagen die mechanischen Sicherungen nicht ersetzen können, sondern der Ergänzung dienen. Zusätzlich können aufmerksame Nachbarn ebenfalls helfen, Einbrüche zu verhindern: „Einbrecher unterwegs! Wähle 110“ zählt mit zur Kernbotschaft des Mottos „Riegel vor“. Aber auch schon allein das Gefühl zu vermitteln, dass jemand Zuhause sei, auch wenn die Bewohner nicht da sind, kann schon einen Einbruch verhindern – so zum Beispiel Licht ein- und ausschalten mittels einer Zeitschaltuhr. Maßnahmen zum Schutz gegen Einbruch sind auch: Hauseingangstüren in Mehrfamilienhäusern geschlossen zu halten und Rollläden nur nachts herunter zu lassen, damit nicht der Eindruck einer verlassenen Wohnung entsteht.

Wer das Gehörte noch einmal in Ruhe nachlesen wollte, für den hielten die Berater Flyer bereit. Neben weiteren Kernbotschaften, wie: Achtung, Einbrecher! Sichern Sie Ihr Zuhause“ – „Wohnung sicher? Wir beraten Sie kostenlos“, werden auch darin Tipps gegeben, wie man Haus und Wohnungstür sichert. Auch ist den Flyern zu entnehmen, dass Türen von Kellern und Dachböden stets verschlossen gehalten werden sollten und beispielsweise gekippte Fenster offene Fenster sind.

Diese und weitere Hinweise konnten die Berater den Zuhörern mit auf den Weg geben. Die ehrenamtlich tätigen ShS’ler, der Sicherheitsexperte Peter Frieling und Polizeihauptkommissar Theo Beiske möchten mit ihren Ratschlägen erreichen, dass Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel aufmerksam ihre Wohnungen sichern und „wachsame Nachbarn“ sind, die verdächtige Dinge sofort per Anruf über die Rufnummer 110 der Polizei melden.
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