"Die Jungen machen es richtig gut"

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Michael Kalwa hofft auf einen bessere Personalsituation. (Foto: Paulitschke)
Schwerte: Westhofen | Der VfB Westhofen kommt in der Fußball-Bezirksliga noch nicht richtig in den Tritt. Das Ergebnis nach drei Spieltagen von einem Punkt täuscht aber darüber hinweg, dass die Westhofener ihr Spiel gegen die Spielvereinigung Hagen wegen des Ausbaus der Laufbahn verlegen mussten. Trainer Michael Kalwa ist dennoch zurzeit nicht richtig glücklich.


1.Der Start verlief nicht gerade blendend. Warum läuft es noch nicht richtig rund?
Das ist in erster Linie unserer personellen Situation geschuldet. Uns fehlen ganz wichtige Leute. Alex Kalwa muss mit seinem Kreuzbandriss neun Monate passen. Felix Brinkel und Daniel Hueck fehlen. Damian Lingemann und Alexander Hueck kehren aber in Kürze zurück, so dass wir immerhin etwas bessere Perspektiven haben. Es passt aber ins momentane Bild, dass David Rost nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung einen Schlag abbekam und sofort wieder runter musste.

2. Wie behelfen Sie sich?
Wir werfen jetzt viele Nachwuchskräfte ins kalte Wasser, obwohl der eine oder andere sicher noch etwas Zeit verdient gehabt hätte. Dustin Zahlmann spielte, auch Pascal Monczka, der zwar schon ein Jahr dabei ist, der das dafür aber schon richtig gut macht.Lars Maron haben wir schon hochgezogen, obwohl er noch A-Junior ist. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass unsere A-Junioren in der Kreisliga A spielen und nicht wie der TSC Eintracht Dortmund in der Westfalenliga. Da ist der Schritt natürlich viel größer. Aber ich sage auf der anderen Seite gerne, dass die Jungs es richtig gut machen.

3. Was hatten Sie sich für die Saison vorgenommen? Und haben sich die Ziele verändert?
Wir waren ja Achter und wollten uns verbessern. Jetzt hätte ich nichts dagegen, wenn wir den Rang bestätigen. Platz fünf bis acht wäre gut. Aber wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht den Fehlstart aus dem Vorjahr wiederholen. Das erste Derby in Berchum/Garenfeld hatten wir unglücklich verloren. Jetzt in Hemer war selbst mit unserer Rumpfelf mehr drin. Vorher hätte ich ein 1:1 akzeptiert. Aber bei den Temperaturen war es auch nicht gerade einfach. Dennoch ist die Situation alles andere als günstig. Selbst wenn die ersten Verletzten zurückkommen, benötigen sie ja noch Zeit. Für uns spricht aber, dass wir Qualität im Kader haben, so dass ich jetzt auch nicht völlig schwarzmale.
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