VfB Westhofen: "Goldener Oktober"

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Michael Kalwa freut sich über einen gelungenen Monat. (Foto: Paulitschke)
Schwerte: Westhofen | Geschichte in Westhofen wiederholt sich. Wie im Vorjahr befreit sich Fußball-Bezirksligist VfB von einem Anfangstief. Nach drei Siegen in Serie ist die Stimmung wieder richtig gut.Trainer Michael Kalwa kommentiert die gute Laune im Interview.


Besser kann es zurzeit nicht laufen. Wie beschreiben Sie die Stimmung?
Michael Kalwa: Der Begriff „Goldener Oktober“ trifft es doch ganz gut. Golden bleibt er aber nur, wenn wir jetzt auch noch Kalthof schlagen.
Wie kam es zum Umschwung?
Im Vergleich zum Vorjahr, als es ja ähnlich begonnen hatte, wussten wir ja jetzt um unsere Qualität.

Wobei es jetzt gegen Langschede ja eher eine knappe Kiste war...
Das war das seit Wochen schlechteste Spiel. Der Gegner hat unser eigenes Spiel gut zugestellt. Ein Remis war denkbar, aber am Ende haben wir in der Nachspielzeit ja doch noch zugeschlagen.

Spricht das für die Moral der Mannschaft?
Absolut. Aber die zeichnet unsere Mannschaft schon immer aus. Das ist eben auch eine Qualität.
Gibt es jemanden, den Sie aktuell hervorheben möchten?
Das mache ich eigentlich nicht gerne, weil das anderen wieder nicht gerecht würde. Wenn ich aber sehe, wie sich sich unsere Junioren schlagen, verdient das schon Respekt. Bis auf Alexander Hueck sind ja nur junge Leute in der neuformierten Abwehrkette. Und auch davor machen es unsere Jung-spunde richtig gut.

Wie kommen die Jungs mit den Älteren klar?
Sehr gut. Da behandelt keiner die Jüngeren von oben herab. Aber es gibt schon noch die altbekannten Regeln, dass Jung die Tore trägt oder beim Spielchen zuerst in den Kreis geht. Die Jungen nehmen das aber auch an, was aber nicht selbstverständlich ist.

Wie meinen sie das?
Ich kenne auch Nachwuchsspieler, die meinen, sie wären schon zweimal Weltmeister und hätten ein Buch geschrieben. Unsere Jungs sind anders. Wenn ich bedenke, dass sie in einer unteren Liga im Nachwuchsbereich gespielt haben und diesen Sprung schneller als von uns eigentlich gewollt schaffen, verdient das Hochachtung.

Kommen wir zu den Zielen: Wie weit kann die Klettertour des VfB noch gehen?
Das hängt jetzt vom Rest des Jahres ab. Klar, Kalthof wollen wir schlagen. Dann folgen zwei Derbys, und die sind immer unberechenbar. Unrealistisch ist es aber nicht, unser Ziel, die Ränge fünf bis acht, zu erreichen.
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