32 Rettungsschwimmer für „Freie Zeit in Sicherheit“

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Die Rettungsschwimmer leisten eine enorm wichtige Arbeit. (Foto: DLRG)
Mit einem Wachfrühstück feierten die Rettungsschwimmer der DLRG Westhofen-Garenfeld den Start in die Wachsaison 2014.
Traditionell wurde der Wachdienst mit dem Kommando „hisst Flagge - Besatzung in die Boote“durch den Fachwart Olav Samlowski an der Ruhr bei Garenfeld aufgenommen.
Drei Flaggen, die Reichshofflagge Westhofen, die DLRG-Flagge und die Bundesflagge im Top wurden durch den Rettungsschwimmernachwuchs, der„JET-Gruppe“gehisst und zeigten so die Einsatzbereitschaft der Wachgänger an. Bis Ende September werden ungefähr 32 Rettungsschwimmer, Taucher und Bootsführer, geleitet von Wachleitern getreu dem Motto „Freie Zeit in Sicherheit“ihre Augen auf das kühle Nass richten.
Am Wochenende und an Feiertagen - insgesamt 45 Tage - wollen sie in diesem Jahr an der Ruhr Flagge zeigen.
Mehr als 360 Menschen ertranken vergangenes Jahr in deutschen Gewässern, 80 Prozent in Binnengewässern. Die Zahl der ertrunkenen Kinder hatte sich im Vergleich zu 2012 verdoppelt.
„Wir können nicht immer und überall sein“,sagt Fachwart für den Wasserrettungsdienst Stefan Heinrich, „aber wir hoffen, durch unseren ehrenamtlichen Einsatz die Freizeit an und in der Ruhr ein Stückchen sichererzu machen. Im vergangenen Jahr waren wir glücklicherweise bei zwei Fällen rechtzeitig zur Stelle und haben Schlimmeres verhindert. Dies hat uns wieder eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig unsere Arbeit hier an der Ruhr ist.“
Rettungsschwimmer unter 16 Jahren aus der neu gegründeten JET-Gruppe sollen als Praktikanten im Wachdienst zusätzlich dabei sein, um erste Erfahrungen zu sammeln.
Der Strömungsretter, eine spannende Herausforderung, die gerne von jungen Menschen angenommen wird, soll zukünftig die Einsatzbereitschaft der DLRG Ortsgruppe Westhofen-Garenfeld bereichern. Auch zu Feiern gibt es in diesem Jahr etwas:Das Wachgebäude auf dem Stationsgelände wurde 1964 gebaut.Der Wachdienst wurde allerdings schon in den ersten Nachkriegsjahren mit Zelten und Faltbooten auf dem Gelände des Campingplatzes wieder aufgenommen. Heute dient das Gebäude am Ruhrufer nicht nur als Rettungswache und Standort für die Rettungsboote, sondern auch als Treffpunkt und Ausbildungsstandort.
Im Rahmen eines Sommerfestes am 21.Juni wollen die Rettungsschwimmer den 50. Geburtstag der Wachstation in Garenfeld an der Ruhr feiern.
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