"Holi-Festival" an der Wilhelm Kraft-Gesamtschule in Haßlinghausen

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Sprockhövel: Geschwister Scholl-Straße |

Die Wilhelm Kraft-Gesamtschule setzte einmal mehr mit einer Aktion zum „Internationalen Tag gegen Homophobie“ ein Zeichen für die Akzeptanz sexueller Vielfalt.

Heute hatten Schülerinnen und Schüler der Anti-Homophobie-Gruppe ein „Holi-Festival“ organisiert. Auf dem Pausenhof der Schule lief eine Aktion, bei der jede Menge Farbpulver zum Einsatz kam.
Homophobie ist auch an den Schulen in NRW ein Thema. Aus Angst vor Schikanen und Diskriminierung, die sich unter anderem in Mobbing und Beschimpfungen äußern können, trauen sich viele Schülerinnen und Schüler nicht, sich mit ihrer sexuellen Ausrichtung zu zeigen.
Die Tradition des „Holi-Festivals“ kommt aus Indien. Dort wird das „Fest der Farben“ im Frühling gefeiert. Die Farben des Regenbogens, weltweites Zeichen der Bürgerrechtsbewegung von Lesben und Schwulen sind ein Zeichen für mehr Akzeptanz.
Seit Beginn des Jahres 2012 arbeitet an der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Pro Homo“, begleitet von Mitarbeitern eines schwul-lesbischen Aufklärungsprojekt des Bochumer Vereins Rosa Strippe. Die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse setzen sich an ihrer Schule für den Abbau von Diskriminierung aufgrund der sexuelle Orientierung und gegen Homophobie ein. So wurde die Wilhelm-Kraft-Gesamtschule im vergangenen Jahr die sechste Projektschule von „Schule der Vielfalt - Schule ohne Homophobie“ in Nordrhein-Westfalen.
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