„Männertag 2017“: Auf zum Kloster St. Marien zu Helfta

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Lutherstadt Eisleben: Kloster Helfta | .

Nach dem Besuch der Innenstadt der Lutherstadt Eisleben wollten wir „Christi Himmelfahrt“ nutzen und führte uns der Weg zum „Zisterzienserinnen Kloster St. Marien zu Helfta“ am Rande Eislebens.
Eine riesig anmutender Bereich, dieses Kloster, welches uns besonders beeindruckte mit seinem urwüchsigen Teich und der äußerlich wie innerlich schlichten aber umso eindrucksvolleren Kirche.

Freilich zog sofort der Mühlstein die Aufmerksamkeit auf sich mit seiner Inschrift: „WER WIRD DEN STEIN WEGROLLEN“.

Zuerst möchte ich aber besonders die Ruhe und Schönheit des Teiches erwähnen, dessen Frosch Gequake uns anzog und erfreute. Dass Gäste des Klosters dies etwas anders sahen und sich nur freuten, dass die nächtlichen stark belästigenden Quakereien wohl nun langsam aufhören würden, verstanden wir ja – aber wir auf unserem kurzen Besuch fanden es einladend.
Sofort fallen dem Betrachter die drei Nonnen auf, schweben förmlich an des Teiches Rand und scheinen einen immer ganz diskret zu beobachten. Sie stellen die drei heiligen Frauen von Helfta dar:
### Mechthild von Hakeborn (1241-1299)
### Gertrud die Grosse (1256-1303)
### Mechthild von Magdeburg (1207-1282) – erste bekannte Mystikerin, die in deutscher Sprache schrieb (ihr Werk: „Das fließende Licht der Gottheit“)

Ganz allein konnten wir die Atmosphäre der Kirche aufnehmen. Schönheit, Schlichtheit und unausgesprochene Einladung, etwas länger zu verweilen und sich dem Gesehenen hinzugeben, wirkten ganz warm und wunderbar. (Als ich die Fotos daheim anschaute, stellte ich erst fest, wie enorm wirkend auch Ausschnitte dieser Kirche nachträglich wirken.)

Ein paar Stufen hinab eröffnete sich ein besonderer Raum der Stille und Besinnlichkeit.

Tief bewegt und die Frische des Tages schier neu in uns aufnehmend, warfen wir noch einen blick auf herrliche Kastanienbäume. Das abschließende Foto der mit knospenden Rosen eingekreisten offenen gelben Rose passte zu unserem Klostererlebnis.

Eigentlich heimwärts fahren wollend, schlossen wir unseren Ausflug nach Sachsen-Anhalt dann doch mit einem Besuch der Burg Querfurt .

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