Pop- und Rockfestival: Bewerbungen für das Schichtfest

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Freuen sich auf das zweite Schichtfest v.l. sitzend Ute Feldmann (Jugendzentrum), Melina Olbrich (Johnny Anaconda), Karin Hockamp (Kunst- und Kulturinitiative), stehend v.l. Julius Schwoerer-Böhning (Musiker und Ideengeber) und Peter Schröter vom Fachbereich Jugend und Soziales Stadt Sprockhövel. Foto: Pielorz
Sprockhövel: Schichtfest |

Die Vorbereitungszeit war mit über einem Jahr extrem lang, der Erfolg für eine Premiere in Sprockhövel in Ordnung, aber ausbaufähig. Und das soll bei der Neuauflage vom „Schichtfest“, dem Newcomer-Festival junger Bands und Solisten, am Samstag, 14. Oktober, 17 bis 23 Uhr, in der Glückaufhalle geschehen. Mehr Publikum und eine Reichweite über den EN-Kreis hinaus stehen ganz oben auf der Wunschliste.

Veranstalter sind auch diesmal wieder die Kunst- und Kulturinitiative Sprockhövel, die vor allem die finanzielle und vertragliche Organisation übernimmt, sowie der Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Sprockhövel. Unterstützung gibt es wie im Vorjahr vom Rockprojekt Wuppertal und weiteren ehrenamtlichen Helfern. „Zur Premiere im letzten Jahr kamen rund 300 Besucher. Das hört sich erstmal viel an, aber sie kamen über sechs Stunden verteilt. Das muss besser werden“, resümiert Peter Schröter vom Fachbereich Jugend und Soziales. „Wir hatten elf Auftritte, darunter eine Solistin. Jeder Auftritt hatte ein Zeitfenster von zwanzig Minuten. Die Hattinger Tafel kümmerte sich um das einfache Catering und die Wirte des Kulinarischen Altstadtmarktes versorgten die Besucher mit den teureren VIP-Karten mit kulinarischen Köstlichkeiten. Der Eintritt kostete normal fünf Euro, mit VIP-Karte und Essen zwanzig Euro. Im Prinzip soll es in diesem Jahr auch wieder so sein. Wir arbeiten wieder mit der Tafel zusammen, die auch diesmal wieder in den Genuss des Erlöses kommt, und auch die KAM-Wirte sind erneut dabei. Neu ist, dass wir Karten auch online verkaufen werden. Die kosten dann normal vier Euro, im Vorverkauf fünf Euro und an der Tageskasse werden sie sechs Euro kosten. Der Verkauf soll nach den Sommerferien beginnen. Die VIP-Tickets bleiben bei zwanzig Euro“, gibt Schröter die ersten Fakten bekannt.

Wirkung über den EN-Kreis hinaus erwünscht

Auch bei den musikalischen Darbietungen gibt es kleine Änderungen. So wird das Zeitfenster für die jeweilige Band deutlich erhöht und es werden nur noch etwa acht Auftritte von 17 bis 23 Uhr stattfinden. Die Bewerbungen laufen bereits und es gibt schon 27 Anmeldungen – sogar aus Österreich. Bewerbungsschluss ist trotzdem Ende Juni – mal sehen, was noch kommt. „Im letzten Jahr haben wir uns nur auf den EN-Kreis eingelassen, diesmal sollen mindestens die umliegenden Städte beteiligt werden. Das bringt auch einen höheren Bekanntheitsgrad und wir müssen das Fest einfach mehr öffnen“, ist sich Schröter sicher.
Keine Einwände kommen vom Jugendzentrum, von dem damaligen Ideengeber Julius Schwoerer-Böhning (der damals mit der Band „The Chest Talk“ selbst auf der Bühne stand) und vom Jugendzentrum. Sie alle sind in der Planung involviert. Auch das Sprockhöveler Modelabel „Johnny Anaconda“ der Studentinnen Melina und Elena Olbrich ist wieder dabei. Sie haben im letzten Jahr einen Pullover mit speziellen Schichtfest-Aufdruck entworfen, der wieder angeboten wird. Außerdem gibt es auch diesmal wieder ein Fotoshooting. Zudem betreut Melina Olbrich die neue Website www. schichtfest-sprockhoevel.de. Hier können sich interessierte Musiker für die Teilnahme am Festival bewerben.
Natürlich hoffen die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder auf freiwillige Helfer und Sponsoren. Im letzten Jahr hatte die Sparkassenstiftung mit der finanziellen Unterstützung für Licht und Ton einen entscheidenden Teil der Kosten getragen. Mit dabei waren auch die Firmen Wesero und TZB, die AVU und der Lions-Club Herbede/Sprockhövel. Helfer kamen von der Hattinger Tafel und der Handballabteilung der TSG Sprockhövel.
„Uns ist es wichtig, den Jugendlichen in Sprockhövel und Umgebung eine musikalische Plattform zu bieten. Deshalb haben wir gesagt, nach den Planungen und Erfahrungen im Vorjahr muss es jetzt richtig rocken“, so Schröter. Und wer weiß, vielleicht kommt ja auch einmal etwas ganz Großes aus Sprockhövel. Immerhin hat Hattingen mit „Frida Gold“ vorgelegt.
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Roland Römer aus Hattingen | 20.02.2017 | 16:14  
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