Dialog über Grenzen: Wilhelm-Kraft-Gesamtschule kooperiert mit amerikanischer Partnerschule

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Die Schüler der Wilhelm-Kraft-Gesamtschule tauschten sich mit ihrer Parnterschule in den USA über das Flüchtlingsthema aus. (Foto: Privat)
Sprockhövel: Wilhelm-Kraft-Gesamtschule | Der Terror durch den islamischen Staat, die Flüchtlingskrise in Europa, in einer globalisierten Welt erfahren Schülerinnen und Schüler ganz aktuell, das Krisen und Probleme, die an einem anderen Ende der Welt entstehen, unmittelbare Auswirkungen auf ihr eigenes Umfeld haben. Wie aber begegnet man den Verunsicherungen durch die Attentate in Paris, Istanbul und Brüssel? Wie unterstützt und integriert man Flüchtlinge? Angesichts der Gewissheit, dass die Probleme nur in einer globalen Solidargemeinschaft bewältigt werden können, welche gemeinsamen Werte gilt es zu stärken?
In einem globalen, digitalen Klassenzimmer stellten sich die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Englisch E1 der Jahrgangsstufe 13 (Q2) und ihre Partnerklasse in Berrien Springs, Michigan, USA diesen Fragen.
Der Austausch erfolgte über die Lernplattform für Schulen Edmodo und weitere internetgestützte Kommunikations- und Präsentationstools. In zwei über das gesamte Schuljahr verteilten Sequenzen erarbeitete jede nationale Schülergruppe eine digitale Präsentation eines zentralen Themenschwerpunktes. Die amerikanische Lerngruppe stellte die Formierung, Ideologie und Ziele des IS dar, die deutsche Gruppe berichtete aus der Perspektive von Zeitzeugen über die Flüchtlingskrise. In persönlichen Gesprächen mit Flüchtlingen und Seiteneinsteigern erfuhren sie die Umstände ihrer Flucht, im Gespräch mit Lehrkräften und Schulleitung erfragten sie die Maßnahmen zur Integration.
Im Zentrum der Kooperation stand der interkulturelle Dialog über die präsentierten Inhalte in Form von Blogbeiträgen und Interviews. Im Vergleich der Positionen ermittelten die Schülerinnen und Schüler nationale Unterschiede, aber auch gemeinsame Werte wie Toleranz, Hilfsbereitschaft und Güte.
Mit großem Engagement haben die Schülerinnen und Schüler am Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik „ Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ teilgenommen.
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