Mit Groove, Feeling & Harmonie - Mathilde-Anneke-Schule begeistert mit Musical "ROCKHÖVEL 3"

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(v.l.n.r.) Luca Becker als "Freddy Fender", Hannah Overmann als "Hammond Halfpipe", Joy Celine Wosniczak als "Danny Deeptone", Jonas Sonnenschein als "Bangster Bassdrum" und Hauptdarstellerin Emelie Bühren als "Else Bells"
 
Musiklehrer Andreas Lensing & Musiker Philipp Kersting schrieben gemeinsam den dritten Teil der Musicalreihe "ROCKHÖVEL"

Vier Wochen harte Arbeit mündeten am Ende in drei fantastischen Vorstellungen: Nach den erfolgreichen Musicalproduktionen „ROCKHÖVEL“ (2009) und „ROCKHÖVEL 2 – Der Spieß des Lebens“ (2012) brachte die Mathilde-Anneke-Schule nun das neuste Werk, „ROCKHÖVEL 3 – Der Beat der Welten“, auf die Bühne. Über 150 beteiligte Schüler auf und hinter der Bühne nahmen das Publikum mit auf eine Reise quer durch die Galaxie. Sparkassen Stiftung, Volksbank Sprockhövel und AVU sicherten großzügig dafür die Finanzierung.

Der dritte Teil der ROCKHÖVEL-Triologie knüpft dort an, wo Teil zwei vor vier Jahren sein Ende fand: Rockmusiker Tommek Galaxy vom Planeten Tritona Galaktika gewann die Hand von Prinzessin Else Matter. Sie wurden König und Königin und Eltern einer kleinen entzückenden Tochter namens Else Bells. Doch die ist inzwischen gar nicht mehr so klein, sondern mitten in der Pubertät und genervt von den königlichen Statuten, Schule und besonders von ihrer Rockability-Prüfung, die sie in Kürze bestehen muss. Denn auf „Papas alter Klampfe klappt's einfach nicht“, alles was sie drauf spielt klingt krumm und schief. Also fasst sie den Entschluss sich eine neue Gitarre zu besorgen und macht sich auf eine turbolente Reise quer durch die Galaxie. Dort findet sie am Ende Musiker mit „Groove, Feeling und Harmonie“ für ihre eigene Band, mit der sie schlussendlich ihre Prüfung bestreitet.

Mit Hochdruck für ein tolles Ergebnis

Wieder einmal zeigten sich Musiker Philipp Kersting und Musiklehrer Andreas Lensing für die verrückte Geschichte verantwortlich. Wieder einmal gespickt mit schrägen Figuren (wie Gitarrist „Freddy Fender“ oder Keyboarder „Hammond Halfpipe“) und ordentlich Lokalkolorit (wie Bürgermeister „Willi Unkelmann“) und voller Witz und Liebe zum Detail. Kreativkopf Kersting schrieb dazu zehn passende Ohrwürmer, führte zugleich Regie und ist begeistert, was das gesamte Team auf die Beine gestellt hat. „Die Eigendymanik, die das gesamte Projekt diesmal hatte, fand ich überwältigend. An allen Fronten wurde mit Hochdruck für ein tolles Ergebnis gearbeitet. Das macht mich unheimlich stolz.“, freut er sich. Musiklehrer und musikalischer Leiter Andreas Lensing stimmt mit ein: „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie gestärkt und verändert die Schüler aus einem solchen Projekt hervor gehen und alles stufenübergreifend zu einer Projekt-Familie zusammenwächst.“

"Ich würde es immer wieder machen."

Erlebbar war dies besonders bei den Schauspielern, die mit unheimlicher Spielfreude das Publikum in die Geschichte eintauchen ließen. Allen voran Hauptdarstellerin Emelie Bühren (16), welche ihre Rolle facettenreich und textsicher zum Leben erweckte. „Es hat echt sehr viel Spaß gemacht und ich bin dankbar, dass ich dabei sein durfte. Ich würde es immer wieder machen.“, so ihr Fazit, welches sich auch quer durch das gesamte Musical-Team zieht.
Auch wenn die diesjährige Produktion allen mehr abverlangt hat als sonst. Koordinator Olaf Schultes erklärt sich das durch den immensen Aufwand, der diesmal betrieben wurde: „Das was wir hier auf die Beine gestellt haben, macht uns so schnell keiner nach. Das aufwendige Bühnenbild, tolle Kostüme, professionelle Technik, überall wurde zu den vorherigen Aufführungen eine Schüppe draufgelegt.“, sagt er und fügt stolz hinzu: „Die MAS ist mehr als nur eine Schule.“
Schulleiterin Christiane Albrecht sieht das genauso. Außerdem sei ein solchen Projekt eine gute Berufsvorbereitung: „Es fördert und fördert wichtige Sozialkompetenzen wie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und Selbstvertrauen, alles was im späteren Berufsleben von Nutzen sein wird.“. Erfolg im Beruf durch Spaß am Musical.

Wehmütige Stimmen

Doch der letzte Vorhang nun erst einmal gefallen. Nach vier aufregenden Wochen kehrt alles wieder zum normalen Schulalltag zurück. Vereinzelt hört man wehmütige Stimmen wie: „Das wird niemand je vergessen.“ oder „Schade, ich hätte gerne noch weiter gemacht.“. Musiker Philipp Kersting tröstet: „Wer weiß, vielleicht gibt es ja noch einen vierten Teil“, und lobt abschließend, „Ihr ward auf jeden Fall einsame spitze! Danke für alles.“. Ende des Monats trifft sich das gesamte Musical-Team noch einmal, um sich selbst auf großer Leinwand zu betrachten.
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