Gelsenkirchen: Juden

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Warum Nutzer ihre Twitter Namen in (((Klammern))) setzen 32

Beatrix Gutmann
Beatrix Gutmann | Essen-Süd | am 02.07.2016

(((Kai Diekmann))) tut es, (((Lars Wienand))) auch und mit ihnen viele andere. Sie setzen ihr Twitter-Handle in Klammern. Was dahinter steckt erklären wir gern. Diese Klammern standen bislang für eine virtuelle Umarmung, inzwischen haben jedoch Neo-Nazis und Antisemiten in den USA diese Symbolik entdeckt, um ihren Judenhass zu demonstrieren. Ein digitialer Judenstern sozusagen, dabei nehmen sie scheinbar jüdische...

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Frage der Woche: Warum musste Jesus sterben? 58

Lokalkompass .de
Lokalkompass .de | Essen-Süd | am 04.04.2014

Nicht nur gläubige Christen, sondern auch neugierige Zeitgenossen könnten sich bei der Lektüre der Bibel oder im Gespräch mit Vertretern der Kirche fragen: musste Jesus tatsächlich sterben? War das nötig? Was meint Ihr? Auf der einen Seite gibt es zur Beantwortung dieser Frage natürlich die Gottesbotschaft und geordnete Bibelstudien. Auf der anderen Seite könnte es spannend sein, die Frage offen zu diskutieren: was wenn...

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"Stück für Stück" - Maegie Koreen singt Chansons

Deborrah Triantafyllidis
Deborrah Triantafyllidis | Gelsenkirchen | am 19.03.2014

Gelsenkirchen: Neue Synagoge | 24 facettenreiche Chansons gegen das Vergessen, eingebettet in die Biografien zweier jüdischer Kleinkünstlerinnen stellt Maegie Koreen am 23. März in ihrem neuen Programm „Kleine Bühne im Exil“ im Rahmen ihrer Reihe „Chanson Café Europa“ in der Neuen Synagoge vor. Eine Hommage an die beiden Kleinkünstlerinnen und Chanseusen Annemarie Hase und Stella Kadmon soll Maegie Koreens Auftritt am Sonntag, 23. März, 17 Uhr, in der...

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Kleine Steine mit großer Wirkung

Andreas Jordan
Andreas Jordan | Gelsenkirchen | am 20.12.2013

Mitten im vorweihnachtlichen Trubel in der Gelsenkirchener Innenstadt verlegte Bildhauer Gunter Demnig am Dienstag neun weitere Stolpersteine vor Häusern, in denen früher jüdische Mitbürger gewohnt haben, die von den Nazis vertrieben oder verschleppt und ermordet worden waren. Die beeindruckenden Zeremonien an den drei Verlegeorten in der Altstadt wurden von zahlreichen Menschen jeden Alters begleitet. Damit wurde...

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Kammermusik in der Neuen Synagoge

Deborrah Triantafyllidis
Deborrah Triantafyllidis | Gelsenkirchen | am 04.12.2013

Gelsenkirchen: Neue Synagoge | Kaum ist das Chanukka Fest vorbei, wird es wieder festlich in der Neuen Synagoge: Denn dann treffen die drei großen monotheistischen Weltreligionen beim Musikfestival „Phoenix“ aufeinander. Am Sonntag, 8. Dezember, 11 Uhr, erklingen wieder Kammerkonzert-Töne im Veranstaltungssaal der Neuen Synagoge, Georgstraße 2. Dann kommt nämlich das Musikfestival „Phoenix“, das sich selbst als europäisches Integrationsprojekt sieht,...

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Finissage in der Gesamtschule Horst

Andreas Jordan
Andreas Jordan | Gelsenkirchen | am 08.11.2012

Gelsenkirchen: Gesamtschule Horst | Morgen, am 9. November, dem Jahrestag der so genannten "Reichskristallnacht", findet in der Gesamtschule Horst an der Devensstraße 15 die Abschlussveranstaltung der Herman-Neudorf-Ausstellung statt. Der Jude Herman Neudorf, 1925 im damaligen Horst-Emscher geboren, hat bis zur Deportation im Stadtteil gelebt. Der einzige Überlebende seiner Familie wird per Internet aus den USA zugeschaltet und wird so die Veranstaltung live...

40 Jahre interkultureller Arbeitskreis

silke sobotta
silke sobotta | Gelsenkirchen | am 01.10.2012

GE. Seit 40 Jahren arbeitet der Interkulturelle Arbeitskreis Gelsenkirchen an den Fragen von Zuwanderung und Integration und dem Dialog der Religionen. 1972 wurde der Interkulturelle Arbeitskreis von Richard Walter, damals Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Rotthausen, als Evangelischer Arbeitskreis für Ausländerfragen gegründet. Über drei Jahrzehnte war diese Arbeit mit seinem Namen verbunden. Pfarrer Walter...

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Erinnern für die Zukunft 8

Andreas Jordan
Andreas Jordan | Gelsenkirchen | am 01.02.2012

Die “Woche der Erinnerung” fand am Freitagabend mit einem Schweigegang durch die Bahnhofstraße und der daran anschließenden Gedenkveranstaltung "Gelsenkirchener Lichter" ihren Abschluss. Der Tag des Gedenkens an die Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz erinnerte auch an die erste Verschleppung jüdischer Menschen von Gelsenkirchen nach Riga. Die Gedenkveranstaltung auf dem Neumarkt in der...

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70. Jahrestag der Deportation von Gelsenkirchen nach Riga 4

Andreas Jordan
Andreas Jordan | Gelsenkirchen | am 21.01.2012

Am 27. Januar 1942 rollte der erste “Sammeltransport” mit Kindern, Frauen und Männern jüdischer Herkunft von Gelsenkirchen Richtung Osten. Bestimmungsort der Menschenfracht war das Ghetto Riga. 359 Gelsenkirchener Juden wurden zunächst in die zum “Sammellager” umfunktionierten Ausstellungshalle am Wildenbruchplatz unter unmenschlichen Bedingungen eingepfercht. Auch Juden aus umliegenden Revierstädten wurden nach Gelsenkirchen...

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Es ist ja nicht nur ein alter Kleiderbügel... 1

Heike Jordan
Heike Jordan | Gelsenkirchen | am 09.12.2011

"Als ich am Dienstag den Artikel zur "Woche der Erinnerung" in der WAZ las, mußte ich sofort an den Kleiderbügel denken" sagt Anita Sontopski (87). "Deshalb habe ich sie angerufen. Seit meiner Hochzeit 1947 habe ich diesen Bügel aufgehoben. Nun will ich ihn in guten Händen wissen." Es ist ein einfacher, hölzerner Kleiderbügel, den uns die alte Dame da übergibt. Einer, wie man ihn unzählige Male findet. Doch dieser...

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Woche der Erinnerung in Gelsenkirchen 2

Andreas Jordan
Andreas Jordan | Gelsenkirchen | am 26.11.2011

Im Januar wird es in Gelsenkirchen vom 20.-27. Januar eine "Woche der Erinnerung" zum Internationalen Holocaust-Gedenktag geben. Die Gedenkwoche dient auch der mahnenden Erinnerung an den 70. Jahrestag der so genannten "Wannseekonferenz" und dem 70. Jahrestag des größten Deportationstransportes von Menschen jüdischer Herkunft aus Gelsenkirchen. Der Internationale Holocaust-Gedenktag erinnert Europaweit an die Befreiung der...

Hass, Gewalt und Zerstörung - die Novemberpogrome 1938

Heike Jordan
Heike Jordan | Gelsenkirchen | am 03.11.2010

Die Novemberpogrome vom 9. auf den 10. November 1938 waren eine vom Nazi-Regime organisierte und gelenkte Zerstörung von Leben, Eigentum und Einrichtungen jüdischer Menschen im gesamten "Deutschen Reich". Bei diesen Pogromen wurden im November 1938 viele Menschen ermordet oder in den Tod getrieben, hinzu kommt eine unbekannte Zahl von Vergewaltigungen jüdischer Frauen. Wieviele Menschen später an den Folgen der erlittenen...

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Anfang und Ende einer Odysee

Andreas Jordan
Andreas Jordan | Gelsenkirchen | am 27.10.2010

Mit der Abschiebung von Gelsenkirchen nach Zbanszyn (Bentschen) vor 72 Jahren begann Herman Neudorfs Odysee durch die Vernichtungslager und Ghettos der Nazis. Herman war 13 Jahre alt, als sein Leidensweg begann. Dieser Weg endete erst sieben Jahre später, als er im April 1945 auf einem der Todesmärsche bei der Auflösung des KZ Buchenwald von amerikanischen Soldaten befreit wurde. Heute lebt Herman Neudorf in den USA. Herman...