See wird zum "Airlebnis"

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Riesige Freude in Amecke: Das Vorbecken des Sorpesees ist ab sofort noch „airlebbarer“. Der im Rahmen des Regionale 2013-Projekts „Sauerland Seen“ initiierte „Airlebnisweg“ wurde jetzt feierlich eröffnet und seiner Bestimmung übergeben.
Sundern (Sauerland): Sorpesee Vorbecken |

Acht Monate nach dem Baubeginn konnte jetzt der "Airlebnisweg" rund um das Amecker Vorbecken eröffnet werden. An neun Stationen wird den Besuchern des Sorpesees künftig das Thema "Wasser und Atmung" nähergebracht.



"Unser Ziel war es das Vorbecken attraktiver zu gestalten", blickte Sunderns Bürgermeister Detlef Lins auf den Beginn der Planungen zurück. Nachdem im vergangenen Herbst bereits die Uferpromenade eröffnet werden konnte, wurde dieses Vorhaben mit der Eröffnung des "Airlebnisweges" jetzt abgeschlossen.

Der neue Gesundheitsweg soll Wasser und Gesundheit erlebbar machen. Dazu können die Besucher neun Stationen, wie einen Wassererlebnisplatz mit Wasserfontäne, einen Barfussweg, ein Sinneslabyrinth, den historischen Aroma- und Duftgarten und weitere Stationen ansteuern. Ein besonderes "Airlebnis", so Detlef Lins, sei der neue Weg bei Dämmerung. Die spezielle Beleuchtung erzeuge eine ganz besondere Stimmung.

Am zu Beginn nicht unumstrittenen Airlebnisweg werden in den kommenden Wochen noch letzte Arbeiten, wie die Stationenbeschilderung, vorgenommen. Auch der Gastronomiestandort soll von einem Investor einladend gestaltet werden. "Eine entsprechende Ausschreibung wird es noch in diesem Sommer geben. Und ich bin mir sicher, dass wir dieses Mal auch einen interessierten Investor finden werden", sagte Sunderns Bügermeister.

Hubertus Winterberg, Geschäftsführer der Südwestfalen Agentur, sagte in seinem Grußwort an die Besucher der Eröffnungsfeier gerichtet: "Wissen Sie eigentlich, wie schön Sie es hier haben? Was hier geleistet wurde, ist die Belohnung der Hartnäckigkeit. Wir wollten mit der Regionale 2013 Impulse setzen. Und dies ist hier gelungen."

Insgesamt wurden am Airlebnisweg rund eine Millionen Euro investiert. Die Bezirksregierung Arnsberg unterstützte das Vorhaben laut Förderbescheid mit rund 430.000 Euro.

Im Rahmen der Airlebnisweg-Eröffnung konnte Bürgermeister Detlef Lins auch den Sieger des von der Stadt Sundern ausgeschriebenen Wettbewerbs zur Namensfindung für das neue Membranbauwerk küren. Insgesamt 116 Vorschläge waren im Rathaus eingegangen. Eine Jury wählte schließlich den Vorschlag von Christoph Cordes aus Hachen aus. Er reichte den Vorschlag "Sorpediamant" ein. "Die Idee kam mir, weil das Bauwerk nicht nur wie ein Diamant aussieht, sondern auch so ist – einfach einzigartig", begründete Cordes seinen Vorschlag. Der Hachener freute sich über einen Gutschein für zwei Übernachtungen in einem Finntalo der Sorpesee GmbH.
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