gedicht

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Fotografie und Lyrik | Einfach nur den Blättern zusehen...

Sascha Grosser
Sascha Grosser | Olfen | vor 4 Tagen

Lüdinghausen: Burg Vischering | Einfach nur den Blättern zusehen, wie sie, von starken Ästen getragen, im Wind tanzend, voller Leichtigkeit, ohne Angst, ganz frei, der Melodie der Unbeschwertheit folgen und sich zum Takt der Geborgenheit wiegen. Einfach nur den Blättern zusehen, wie sie, im glitzernden Funkeln, vom Farbrausch betört, gestreichelt, vom zarten Licht der Sonne kess ihre volle Schönheit zur Schau stellen und so die Blätterkrone,...

Bildergalerie zum Thema gedicht
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Fotografie und Lyrik | ...und das Leben nach dem Abenteuer fragen.

Sascha Grosser
Sascha Grosser | Olfen | vor 4 Tagen

Olfen: Waldgebiet "Alter Postweg" | Ganz so, wie in Kindheitstagen will ich heute wieder mal was wagen, mich durch’s tiefe Dickicht schlagen und das Leben nach dem Abenteuer fragen…

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Die Schönheit im Vergehen noch...

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 13.05.2018

Die Schönheit im Vergehen noch / die Blicke auf sich zieht Als Farbe ihrer frischen Haut / davon in Eile flieht Und starker Regenwirbelwind / ihr Fetzen nur beschied Für dieses Jahr ist es getan / die Tulpe sich verzieht

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Mutterhände 17

Gitte Hedderich
Gitte Hedderich | Herten | am 13.05.2018

Mutterhände Du warst geboren und ich hielt dich in meinen Händen. Das erste was du spürtest waren meine Hände. Daheim versorgten dich meine Hände. Du bekamst Nahrung von diesen meinen Händen, Sauberkeit von meinen Händen, sie kleideten dich, meine Hände, Zärtlichkeit bekamst du von meinen Händen. In den Kindergarten brachte ich dich an meiner Hand, in die Schule leiteten dich meine Hände. Später gingst du allein,...

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Am dritten Tag der Irisblüte in Moyland

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 11.05.2018

Die Iris wächst aus Schlamm empor sobald das Eis getaut Als Schwert streckt sie sich himmelwärts dann öffnet sie sich weit Und wenn ein Strahl getroffen hat dann zeigt sich wie vertraut Das Sonnenlicht und Blüte sind auch wenn nur kurze Zeit

Wunschlos

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 10.05.2018

Wunschlos? Ich hab so manches Mal noch einen kleinen Wunsch an die Zukunft, ganz leis, obwohl ich weiß, dass die Zeit für Wünsche fast ist vorbei. Ich wünsche mir die Träume und Unbeschwertheit der Jugendzeit, die mir so oft schenkte reines Glück dabei: Als die Rosen der Liebe blühten am Himmel ganz nah und man noch nicht die verborgenen Dornen sah, als das Tor zur Welt noch weit offen stand, und man so...

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Zu vermieten

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 10.05.2018

Zu vermieten! Ich hab ein kleines Häuschen frei in blau und weiß bemalt. Im Winde schaukelt es ganz leis hoch oben an eines Baumes Ast. Wer möchte darin wohl einziehen und wohnen nah bei uns? Er darf auch zwitschern, tirilieren, fröhlich uns wecken zu früher Morgenstund. Zu futtern gibt es auch genug und täglich ein frisches Bad. Unzählige Mücken tanzen im Flug, nutzen den sonnigen Tag. Ich freu mich...

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Erste Iris, in Moyland am 8. Mai 2

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 09.05.2018

Das Wasser wallt im Abendlicht | ein Fisch auf Fliegenfang Libellen surren hin und her | auf ihrem Beutegang Die Iris neigt zur Sonne hin | die Knospe ist bereit Es drängt der Wind die schlanke Form | von Hüllen sich befreit Frühere Version: "(...)Die Iris sind am kühlen Teich | wie Schwerter aufgereiht Nur eine folgt an diesem Tag | dem innerlichen Drang"

Meine Handtasche

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 06.05.2018

Meine Handtasche Immer ist sie an meiner Seite, mein einzig wahrer treuer Begleiter. Mal trägt sie Silber, mal trägt sie Schwarz, wenn vornehm sie auszusehen hat. Doch oft einfach in hell oder in braun kann man sie täglich an meinem Arm anschauen. Ob mit langer oder kurzer Kette oder Riemen soll meine Handtasche der Zweckmäßigkeit dienen. Sie ist aus Leder, Leinen oder Imitat - hübsch anzusehen auf jeden...

Meine Wurzeln

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 04.05.2018

Meine Wurzeln Meine Wurzeln reichen tief, sie reichen weit bis zurück in eine längst vergangene Zeit. Jahrhunderte kann ich mit ihrer Hilfe durchstreifen das Gedächtnis der Ahnen mit Hilfe der Dokumente erreichen. Wurzeln verbinden Gegenwart und Vergangenheit, die Erinnerung an die Herkunft gegenwärtig bleibt. Ich steh in der Gegenwart, fest im Heute und Hier, die Zukunft liegt im Verborgenen, trotzdem hell vor...

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Der Storch 1

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 04.05.2018

Der Storch kehrt wieder nach dem Fang zu seinem Ast am Baum Und ruht sich in der Sonne aus pflegt Flügel und den Flaum Im schmalen Flussbett fließt die Maas in Kolken quakt der Frosch Die Schwalben schon in großer Zahl durchfliegen tief den Raum  Gesehen in Arcen an der Maas

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Die allererste Rose... 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 03.05.2018

Die erste Rose die erblüht man sah sie beinah nicht Bescheiden ist sie halb versteckt als meide sie das Licht Die linke Hand biegt Zweige weg die Rechte wird gepiekst Vom Lande ist die Lieblichkeit Natürlichkeit besticht Es ist die Rose "Marguerite Hilling", gesehen am 2. Mai in den Kasteeltuinen von Arcen, Limburg

Moderne Technik

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 29.04.2018

Moderne Technik Ei, was ist das für ein Graus, wer kennt sich mit moderner Technik noch aus? Waschmaschine, Handy, Herd, was ich anfass, ist verkehrt! Früher, ja da war es schön, ein Handgriff nur, man konnte zusehen: Schalter ein, Schalter aus, Stecker rein, Stecker raus, Kontrollleuchte blinkt, Maschine anspringt. Es war so einfach in alter Zeit, ganz ohne Finessen so wie heut! Keine...

Gartenarbeit

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 29.04.2018

Gartenarbeit „Gartenarbeit sei gesund!“ Ist das wirklich wahr? Rackern wie ein müder Hund, abends Rückenschmerzen, ach wie wunderbar! Unkraut blüht in Riesenmengen, Löwenzahn, er leuchtet gelb. Darf mich bücken, muss anfangen, ringsherum nur Arbeit zählt. Graben, hacken, jäten Mühe macht Stunden lang und immerzu. Selbst das Ernten hat begrenzten Spass, die Knochen rappeln hinterher dazu. Maulwurf,...

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Die Rose genannt "Elbflorenz"

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 27.04.2018

das Kelchblatt dreht und windet sich | in reiner Eleganz die Rosenblüte zeigt sich schon | in unberührtem Glanz im rosa Morgenlicht geweckt | ein feiner Regen wusch gelingt das Öffnen heute nicht | vielleicht wohl morgen ganz  für die Federflüsterin

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Gib mir Sonne 22

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 23.04.2018

Gib mir Sonne ein paar Verse nur   Ich sah die Vögel - ach wie gut, heut hüpfen, singen, fliegen freu mich auf jeden Sonnentag es mag am Wetter liegen. Gib mir Sonne Frisches Grün und erste Blüten Gärtnerisch im Garten wüten Barfuß laufe ich umher die Natur erfreut mich sehr. Gib mir Sonne Morgentau und Wiese nass da macht Fußfrei riesig Spaß Bienen und manch dicke Hummel lautes Surren und Gebrummel...

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Écrit sur un artiste qui pousse un obstacle lourd lors d'une performance

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 22.04.2018

Si sombre, grand et lourd, l'obstacle sur ma voie même dans mes rêves la nuit je le revois chaque fois Je l'ai créé moi-même dans un instant de jeu Le jeu est transformé en question sérieux  Amélie Deboichet chez Artoll, Avril 2018

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Pfauenauge auf Kirschblüte, ein Gedicht

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 21.04.2018

Die Hummel lösen aus den Schnee in Übereiligkeit Doch auch der leichte Schmetterling löst Blüten jeder Zeit Der Frühling nun zu Ende geht es gibt kein Halten mehr Für Vögel reines Glück, dass es zu Kirschen ist nicht weit

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Lokales aus Bochum : Wie der Morgen beginnt - oder die Tulpe 17

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 16.04.2018

Tulpen Verse ganz frisch gemixt Was einst in dunkle Erde kam in den Boden kurz gesteckt im Frühjahr aus dem Boden reckt Die Tulpe Wie herrlich leuchtet sie uns nur wenn blinzelt etwas Sonne pur im Morgentau - in der Natur Die Tulpe Erste Blumen - blühen - strahlen in gelb rot oder blau und stellen sich zur Schau Die Tulpe Die eine sah ich am Wegesrand und habe sofort beschlossen Ich nehme das...

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Lokales aus Bochum: Himmelblau und rosarot 14

Gudrun Wirbitzky
Gudrun Wirbitzky | Bochum | am 15.04.2018

Himmelblau und rosarot Ein paar Gedanken zur fallenden Blüte  Verse kurz ausgedacht .... Schlummernd untern Magnolienbaum Blüten porzellangleich wie im Traum Sonne spür ich im Gesicht sanfter Wind er streichelt mich Es ist vorbei Augenblinzeln, klare Luft Blütenmeer betörend Duft schau zum Himmel himmelblau und während ich nach oben schau Ist es vorbei spüre - wie die Natur ihren...

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Misteln 2/2

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 11.04.2018

Der Baum nach langer Winterzeit vom Frühling nun geweckt Die Misteln werden abgelöst durch frisches Grün verdeckt Nach Krähen kommt der Vogelsang die Nester bald gebaut Am End des Monats lebt die Schar im Schatten gut versteckt

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Misteln 1/2

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 10.04.2018

Der Ostermonat schreitet fort der Frühling zögerlich Von Schnee gebleichte Felder sind noch immer winterlich Ich zürne Misteln immergrün sie tun ob Sommer sei Und unter solchem Täuschegern da soll man küssen sich ?

Feuer und Licht

Barbara Kando
Barbara Kando | Schwelm | am 04.04.2018

Feuer und Licht Und Gott sprach:“Es werde Licht! Ich bin der Herr und es geschieht!“ Die Sonne erstrahlte, es wurde hell - so wird es uns in der Bibel erzählt. Einst war die Erde finster und kalt, das Feuer aber besaß Urgewalt. Bis die Menschen kamen, sie entdeckten schnell, dass Feuer auch wärmt und es macht alles hell. Sie trugen es in Körben, sorgsam bedacht, dass die Flamme klein blieb und kein Unglück...

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Ende März am Waldrand 1

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 29.03.2018

Ein kleiner Pilz wie aufgeblüht gekräuselt grün sich zeigt Inmitten totem Eichenblatt dem Frühling zugeneigt Die Eiche und der Brombeerstrauch schon länger im Verzug Die Äste kahl die Blätter fahl obwohl die Sonne steigt

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Vorbereitung für Ostern 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 26.03.2018

Der Rest geweihten Wassers wird vom Küster weggebracht Das Neue wird doch bald geweiht in Heil’ger Osternacht Er reinigt die Gefäße gut und stellt sie danach hin zum Trocknen vor die Sakristei wo Sonne hält die Wacht In Zeiten worin die Priester zunehmend eigene Gedanken in der Heilige Messe verwirklichen wollten und manchmal echte Regisseure wurden, ist der Dienst der Küsterin oder des Küsters unverändert...