Achim Albrecht im Café Mailin - Der Verleger, der seinen Verstand verlor und sich auf die Suche machte

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Georg Nies, Elke Neumann, Autor Achim Albrecht, Christina van Schayck und Martin Adamczewski
 
Martin Adamczewski und Autor Achim Albrecht
Unna: Cafe Mailin | Sonntag, 22. November 2015 I 17:00 Uhr

Achim Albrecht im Dialog mit seinen Lesern



Wir freuen uns, liebe Besucher unseres „kleinen Kulturzentrums“ heute zum zweiten Mal Achim Albrecht hier zu haben, so Martin Adamczewski, die Stimme Cafés Mailin.
Heute gehörte die Stimme aber dem Autor Achim Albrecht.
Er las aus seinem neuen Roman in Briefform „Der Verleger, der seinen Verstand verlor und sich auf die Suche machte“. Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Marian Holzmann.


Romanbeschreibung
Peter Korff ist Ehemann, Verleger, Cheflektor, Kunstmäzen, Aktionskünstler, Avantgardist. Sein Leben gerät immer mehr aus den Fugen: Seine Ehefrau darf Korff nur noch über den Scheidungsanwalt kontaktieren. Dem Verlag gehen die finanziellen Mittel und talentierten Autoren aus. Kreative Kunstaktionen werden als Erregung öffentlichen Ärgernisses fehlinterpretiert. Und zu allem Überfluss observiert Korffs Nachbarin Ogonnek wie besessen jeden seiner Schritte.
Die Lage erscheint aussichtslos.

Doch Korff hat einen Plan
Er will ein in seiner Größe und Vielfalt nie da gewesenes Kunst- und Literaturfestival veranstalten.
Also schreibt Peter Korff Briefe. Er schreibt dem Finanzamt, er schreibt dem Polizeipräsidenten. Er schreibt Zeitungsredaktionen, seiner Frau, dem Ordnungsamt, Frau Ogonnek, der Telekom, Sascha Lobo und Clint Eastwood. Und immer wieder schreibt er seinem Freund George. Doch mit jedem Brief scheint sich die Realität ein Stück weiter von Korff zu entfernen. Seine Idee wird zu der Vision eines Irren.
Erst als Korff als Flüchtiger polizeilich gesucht wird, glaubt der Rest der Welt, die Bedeutung seines Lebenswerks zu erkennen.

Mit Achim Albrecht hatte das Café Mailin
eine hervorragende Wahl und den Geschmack des Publikums genau getroffen. Es war eine unterhaltsame und humorvolle Lesung mit viel Beifall für den Autor. Schon vor Beginn der Lesung und in der Pause suchte er das Gespräch mit den Gästen.
Und dann die Frage
Habt ihr noch Lust? Es gab viel Beifall. Dann setzen wir zum Finale an. Es war ein Bericht an die Rundschau. Es sind nur 250 Seiten und Albrecht lachte. Ich lese aber schnell.

Professor und Autor Achim Albrecht
» Geboren am 16.3.1959 in Kaiserslautern. Als strebsamer Sohn verantwortungsvoller Eltern studierte er entgegen seinen literarischen Neigungen Jura, schloss eine Bankausbildung an und komplettierte seine wirtschaftsrechtliche Ausrichtung mit beruflichen Einsätzen in den verschiedensten Ländern. Heute lehrt er als Professor ‚Internationales Wirtschaftsrecht’ und verbringt immer noch einen geraumen Teil seiner Zeit bei Einsätzen für internationale Organisationen in Transformationsländern, die der Unterstützung ausländischer Experten bei der Schulung von Juristen und der Implementierung neuer Gesetzesmaterien bedürfen.

» Der Autor hat die ursprüngliche Idee, seine Fantasie und Liebe zur Sprache schriftstellerisch umzusetzen, nie aufgegeben. Mit zahlreichen Fachveröffentlichungen lebte er zumindest eine seiner Vorlieben in eingeschränktem Masse aus. Der juristische Duktus wirkte dabei notgedrungen als Verbotsschild für die schlummernde Fabulierkunst. Letztere kam immer dann zum Zuge, wenn er seine regelmäßig erscheinenden Glossen und Ausflüge in das politische Kabarett verwirklichte.

» Nachdem es ihm endlich gelungen war, zwischen Ruhrgebiet und Sauerland sesshaft zu werden, nahm er sich ein Herz und verfasste mit dem ‚Chamäleon’ seinen ersten Thriller, der tief in die Abgründe und Tabus der menschlichen Seele reicht. Der ‚erste Streich’ hat Lust auf mehr gemacht. Noch viele unerzählte Geschichten und Dramen des Alltags schlummern in den „Vorratskammern“ des Autors. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, sie alle zu Tage zu fördern.
Textquelle:
Mit freundlicher Genehmigung im heutigen Gespräch mit Achim Albrecht.


Mein Fazit
Mir hat dieser Nachmittag besonders gut gefallen. Es ist die besondere Atmosphäre im Café Mailin und es war die interessante Lesung. Natürlich wollte auch ich wissen, wie es weitergeht. Ich habe ein handsigniertes Buch mit auf den Heimweg genommen. (OCM - Verlag Dortmund)


Fotos © Jürgen Thoms
23.11.15 10:56:25
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4 Kommentare
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