Bis ins kleinste Detail

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Die Gemälde von Eberhard Ross lassen Spielraum für vielfältige Interpretationsmöglichkeiten. (Foto: privat)
Unna. Noch bis zum 19. Mai zeigt der Künstler Eberhard Ross in seiner Ausstellung mit dem Titel „silent spaces“ die Welt aus einer anderen Perspektive.

Ross wurde 1959 in Krefeld geboren. Er studierte an der Universität-Gesamthochschule Essen (ehem. Folkwanghochschule) und lebt und arbeitet heute in Mühlheim an der Ruhr. Die Bilder von Eberhard Ross sind Berichte, Kommentare zu ausgesuchten Themen, wie die Baumkronen, die sich in den Himmel mit ihren Ästen und Zweigen wölben.

Vorlage für seine Werke sind oft Fotografien

Vorlagen sind oft Fotografien von diesen Dickichten. Entlaubt, schneebedeckt, verdichtet und gebündelt strecken sich diese Hölzer in das Licht und mäandern in alle Richtungen. Diese Motive bekannter Strukturen sind allerdings bewusst ausgewählt.

Ross bietet nicht nur die vordergründige Abbildung einer Baumkrone oder eines Waldbodens, sondern lässt Assoziationen zu, es könnten also auch Nervenstränge sein, oder Nervenzellen, die Impulse weiterleiten. Die Bildstruktur wirkt offen und imaginiert neue Bilder, die weitere Interpretationen möglich machen.

Noch bis Sonntag (19. Mai) ist die Ausstellung in den Räumen des Kunstvereins Unna in der Mühlenstraße 4c zu den Öffnungszeiten zu sehen (samstags und sonntags von 11 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung).
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