Unnas Peter-Weiss-Schüler auf dem Weg nach Europa: Internationale Austauschprogramme erweitern den Horizont

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Länder, Menschen,Abenteuer - Wie hier in Spanien haben die Schüler der Peter-Weiss-Gesamtschule die Chance, fremde Länder und Kulturen kennenzulernen. (Foto: PWG)

Entwicklung und Pflege internationaler Kontakte und der Austausch mit Partnerschulen in unterschiedlichen Regionen Europas sind fester Bestandteil des Schulprogramms der PWG. So besuchten Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Altersstufen in den vergangenen Wochen Partnerschulen in England, Mazedonien, Georgien und Spanien, nahmen dort am Unterricht teil, absolvierten ein umfangreiches Kulturprogramm, vertiefen alte Kontakte und knüpften neue Freundschaften. Auch die Gegenbesuche in Unna sind bereits für das Jahresende bzw. das kommende Frühjahr terminiert.

Im Rahmen der International Week 2015 an der St. Wilfrid‘s High School in Featherstone, England konnten die Weißschüler bereits zum zweiten Mal den Talentwettbewerb während der Internationalen Woche gewinnen. Selbständig hatten sie eine Choreographie zum Thema der Woche „Wir könnten Helden sein“ erarbeitet und mit einem Medley internationaler Songs unterlegt.

Eine weitere Reise führte die Gesamtschüler jetzt nach Spanien, wie sie die neue Partnerschule, das Colegio Pedro Poveda in Jaen, besuchten. Zwölf Schülerinnen und Schüler besuchten zusammen mit den begleitenden Lehrkräften Saskia Dieker und Bernd Pieper die Privatschule in ihrem altehrwürdigen Gebäude in Jaen, ca. 200 Kilometer nordwestlich von Malaga. Die Woche war für alle ein beeindruckendes Erlebnis.

Beim Abschied kullern Tränen


Neben den Einblicken in das spanische Schulleben zählten die Besuche der Alhambra in Granada oder der Mezquita , der alten Moschee in Cordoba und auch der Kathedrale von Jaen zu den Highlights des Besuchs. Ganz wichtig für die Neuntklässler der PWG sind aber die neu gefundenen spanischen Freundinnnen und Freunde, die mit ihren Eltern für die Unnaer Teenager die perfekten Gastgeber waren.

Auch mit der „Progress-Scool“ in Georgien pflegt die Peter-Weiß-Gesamtschule eine neue Form der Partnerschaft. In Kutaisi waren jetzt zehn Schülerinnen und Schüler des 10. bis 13. Jahrgangs zu Gast. Neu ist dabei nicht der Schüleraustausch mit Georgien, aber die Partnerschule und Partnerstadt.
Gastfreundschaft wird in dem landschaftlich vielseitigen, wunderschönen kleinem Land ganz groß geschrieben, obwohl Wirtschaft, Infrastruktur und Gebäude noch größtenteils infolge des Krieges brach liegen – die SchülerInnen kamen dort in eine „andere Welt“. Sie wohnten in Gastfamilien, gingen mit in den Unterricht der Progress-Scool, ließen sich von der georgische Küche verwöhnen und bewunderten Kirchen, Klöster, Tropfsteinhöhlen, die Schwarzmeerküste und viele andere Sehenswürdigkeiten.

Beim Abschied der Gastkinder kullerten die Tränen, so sehr waren sie bereits Gasttochter, -schwester oder -bruder. Nun freuen sich jetzt schon alle auf den Gegenbesuch Ende November – bis dahin wird ausgiebig gechattet.
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